4. Mai 2016

Abgebrochen: "How The Duke Was Won" von Lenora Bell

Genre: Historical Romance
Reihe: 1 von ?

"How The Duke Was Won" war ein Debütroman, auf den ich mich wirklich sehr gefreut habe, weil ich im Vorfeld SO viel gutes über ihn gehört habe. Und Dukes sind immer gut und eine Geschichte, die auf "Charlie und die Schokoladenfabrik" basiert, sowieso. Am Ende war ich dann aber doch ziemlich enttäuscht.


Zur Rezension


Das mit "Charlie und die Schokoladenfabrik" habe ich im Goodreads-Review gar nicht erwähnt, aber ich habe im Roman NULL Anlehnungen, außer das der Held im Kakaogeschäft unterwegs ist, gesehen. Für mich fehlte ALLES was "Charlie" zu einer schönen Geschichte macht. Daneben wirkte der Roman auch eher eine Parodie auf Historical Romances und ließ mich eher an einen amerikanischen Romantic Comedy Film denken. Und diese Art von Filmen kann ich nicht leiden. Und so eine Art Historical Romance noch viel weniger. Modern? Gerne. Humorvoll? Gerne! Aber nicht zu viel des guten. Keine zerissenen Kleider und herausquellende Nippel, keine Helden, die nichts von einem Gentleman haben und unglaubwürdige Zufälle und Ereignisse. Furchtbar. Der Schreibstil war aber okay. :-D

Kommentare:

  1. Autsch. Deine Beschreibung klingt jetzt schon abschreckend. Du hattest mich ja schon bei dem Vergleich zu "Charlie und die Schokoladenfabrik". Seit ich diesen Film seit jeher immer wieder ansehen muss (meine Nichten sind unbändige Fans davon), bin ich ein wenig traumatisiert und kann dem Film leider nix mehr abgewinnen (ähnlich verhält es sich da auch mit den Urmel-Filmen)!

    Und die Art wie du beschreibst, dass die Geschichte aufgebaut ist, kann ich nur unterschreiben, dass ich so etwas in einem Historical nur ungern sehen möchte. Ich finde schon, dass die Männer ruhig Gentlemen sein können, aber auch wieder auf ihre Weise einzigartig. Dieser künstliche und zeitweise unerotisch wirkende Sex in Historicals geht mir sowieso gegen den Strich. Mittlerweile überfliege ich die Sex-Szenen mit einer Lesegeschwindigkeit, die schon an den Durchbruch der Schallgeschwindigkeit erinnert. ;)

    Wo sind die Historicals hin, bei denen ein Hauch von Erotik wirklich ausreichte und sich die Protagonstin nicht prostituieren musste? Besonders nicht für ihre Halbschwester, die u.U. noch ein verlogenes Biest ist. Was macht die eigentlich in Italien? *grübel*

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    1. Ich mag "Charlie und die Schokoladenfabrik", habe den Film aber auch erst eine Handvoll Mal gesehen :D Urmel mochte ich dagegen noch nie, nicht mal als Kind XD

      Der Roman kam ja sogar relativ gut, bei vielen Reviewern, aber ich mag so etwas überhaupt nicht. Ich mag sie eher klassisch. Wenig Sexszenen und wenn dann eher nicht so explizit oder wirklich GUT gemacht und nicht so repetitiv. o.O Da geht's mir teilweise wir dir, es gibt Historicals da lese ich auch nur über die Sexszenen drüber, weil alles genau gleich ist... also laaaangweilig.

      Die Schwester ist glaube ich gar nicht so biestig, sie kennen sich ja nicht. Die eine Schwester lebt bei der Mutter im Bordell (auch wenn ihr das bis vor ein paar Jahren NICHT klar war, weil's auch nicht offensichtlich ist, was die Mutter und die anderen Mädels da machen...) , die andere halt im ton... Die hat da Urlaub gemacht, sie es sich für reiche Töchter gehört *g* Und da kam halt das Angebot vom neuen Duke rein, der gerade aus der Karibik oder sonst wo nach Hause musste, weil Vater und Erbe gestorben sind. Der Vater hatte ihn zum sterben auf ein Schiff ins nirgendwo geschickt, wo er sich dann nie die Haare geschnitten und den Bart rasiert, dafür aber ein Vermögen mit "fair trade" (also faire Löhne, keine Sklaven, blablabla...) Schokolade gemacht hat (er ist da SEHR fortschrittlich)... XD

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    2. Fair Trade in einem Historical? *sprachlos sei*

      Da hat es jemand aber echt übertrieben mit dem "modernen Historical". *hust hust hust* Und dann dieser "wilde Look". *grusel*

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Liebe Grüße,
Lucina

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