27. August 2011

Neuzugänge #37

Wie sicher schon aufgefallen ist, ist es in meinem Blog etwas ruhiger geworden, dies liegt daran, dass ich nächsten Mittwoch eine bescheuerte und schwere mündliche Prüfung habe (nur gelernt habe ich noch nicht richtig). *panik panik* Danach steht ein Putzmarathon an, da meine Eltern mich das Wochenende besuchen kommen (zum ersten Mal, obwohl ich schon 3 Jahre hier wohne) und da mein Freund auf Exkursion ist, muss ich die Wohnung alleine auf Vordermann bringen. Mal schauen, ob ich das bis Freitag schaffe. :D
Tja, und danach müsste ich schon fast wieder für meine "Mikrobio" Prüfung lernen, aber die ist erst am 15. September, das hat dann also noch Zeit. Allerdings steht noch viel Organisationskram an, auf den ich überhaupt keine Lust habe. Man rennt nur wieder von Amt zu Amt und muss stundenlang warten, um dann gesagt zu bekommen, dass einen der Passagierschein A38 fehlt. -.-

Leider kann ich aus Zeitmangel heute auch nicht an der 2.Bridgerton-Lesenacht von Elena teilnehmen, obwohl ich langesam mal wieder zu einem Bridgerton greifen müsste.

Neuzugänge gab es diese Woche nur ein Buch, und zwar "Brennende Finsternis" ist aber auch besser so, da ich nach "Chain Reaction" nicht mehr wirklich zum lesen kam. Da ich gerade meinen Fotoapparat nicht parat habe, gibt es davon heute kein Foto und sondern stattdessen das Cover von der Verlagsseite.

Laut ihrem Twitteraccount hat Joss Stirling von ihrem Verlag/Editor das Go für eine Fortsetzung von "Finding Sky" und "Stealing Phoenix" bekommen, in der wird es um Xav gehen. Ich freue mich wirklich schon riesig, dass die Serie weitergeht, da ich ja besonders "Finding Sky" abgöttisch liebe, wie man sicherlich schon mitbekommen hat. *g*

23. August 2011

Review - Chain Reaction - Simone Elkeles



  • Deutscher Titel: Du oder die große Liebe (9. April. 2012)
  • Reihe: Perfect Chemistry #3
  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Frank R Walker Co (Il) 
  • Erschienen am: 16. August 2011
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-13: 978-0802720870 
  • Trailer: hier (Alex sieht echt am sexiesten aus *g* Luis gefällt mich ja nicht so)


Klappentext:

Luis Fuentes is a good boy who doesn't live with the angst that his big brothers, Alex and Carlos, have always lived with. Luis is smart, funny, and has big dreams of becoming an astronaut. But when he falls for the wrong girl, Luis enters a dark world he's never known, and just when he thinks he's got life all figured out, learns some disturbing news about his family that destroys his positive outlook on life. Will that Fuentes bad boy streak come out with a vengeance and lure Luis to live on the edge like his new girlfriend and his own father?

Kritik: 

Am Anfang von "Chain Reaction" war ich sehr skeptisch, da der Klappentext mich nicht sofort angesprochen hat (ich hatte eine ganz falsche Vorstellung von der Geschichte) und sich zuerst nicht dieses bekannte Fuentes-Feeling einstellen wollte, dass ich bei den vorherigen Bänden hatte. Dies lag daran, dass Nikki und Luis ganz anders waren als die Charaktere aus "Perfect Chemistry" und "Rules of Attraction". Eigentlich fand ich das gar nicht schlecht, schließlich haben sich die beiden ersten Geschichten vom Aufbau her sehr geähnelt. Und bei "Chain Reaction" schien die Ausgangssituation ganz anders zu sein. So sind Nikki und Luis beide am Anfang erst 15 Jahre alt, während Carlos und Alex in ihren Romanen schon älter waren. Nikki ist auch keine weiße Amerikanerin, wie Brittany oder Kiara, sondern ihre Eltern stammen aus Mexiko, auch wenn ihre Familie vermögend ist und sie kein Spanisch spricht. Außerdem ist sie im Gegensatz zu Kiara und Brittany nicht fast gänzlich sexuell unerfahren und schüchtern. Letzteres bekommt Carlos am eigenen Leib zu spüren. ;) Gleich zu Beginn des Romans ist Nikki dabei ihrem mexikanischen Freund zu erzählen, dass sie Angst hat von ihm schwanger zu sein als er sich überraschend von ihr trennt, um seinen Aktivitäten in der LB verstärkt nachzukommen. 

Es schien also alles anders zu laufen, als in den Vorgängern, aber so war es dann am Ende doch nicht. Das Erfolgsrezept aus "Perfect Chemistry" und "Rules of Attraction" wurde auch hier wieder von Simone Elkeles übernommen. Reiches Mädchen, das nichts mit Gangs und Drogen zu tun haben möchte, verliebt sich in einen armen Mexikaner, der mehr oder weniger freiwillig in die Gangszene gezogen wird. Wer also die ersten Bände liebte, wird sicherlich auch "Chain Reaction" lieben.

Auch wenn der Handlungsverlauf den der Vorgänger ähnelt, so ist die Geschichte dennoch nicht komplett identisch, da Simone Elkeles Variationen in den Hauptcharakteren vorgenommen hat. Im Prinzip haben wir am Ende also dreimal eine ähnliche Geschichte mit anderen Protagonisten vorgesetzt bekommen, was mich allerdings nicht gestört hat.

Luis ist anders als seine Brüder. Er mag zwar den gleichen Hang zum Risiko und Nervenkitzel haben wie Alex und Carlos, ist aber wie man im Verlauf der Geschichte mitbekommt überhaupt kein Bad Boy wie seine Geschwister. Ganz im Gegenteil, für mich er eher der romantische Typ, mit einem klaren Ziel vor Augen: er möchte später Astronaut werden und hat deshalb auch die entsprechenden guten Noten. Im Gegensatz zu Carlos, war er mir auch von Anfang an sympathisch, auch wenn er sich am Ende teilweise etwas dumm benommen hat und damit seine gesamte Zukunft auf's Spiel gesetzt hat, aber es sei ihm verziehen. Hach, die Fuentes-Brüder sind einfach allesamt Herzensbrecher. ♥

Auch Nikki ist anders als Brittany und Kiara, nicht nur durch ihre mexikanischen Wurzeln. Bei den ersten beiden Roman fand ich Brittany und Kiara einfach viel zu perfekt, auch wenn sie es nicht immer leicht hatten, so wurden sie doch im Prinzip vom Schicksal gut bedacht. Zudem kam, dass die beiden eigentlich keine wirklichen Fehler hatten, sie waren göttinnengleich, dies ist bei Nikki anders. Sie hat nicht nur eine schwere Zeit durchgemacht, sondern sie macht auch Fehler und verletzt dadurch Menschen, die ihr wichtig sind. Insgesamt hätte ich mir zwar gewünscht, dass sie sich noch mehr von Brittany und Kiara abhebt, aber auch so habe ich sie gemocht.

Sehr gefreut habe ich mich darüber, dass Mrs. Petersen wieder ihre strengen, aber liebenswerten Auftritte hat. Ich liebe diese Frau einfach, sie tut so als ob sie streng wäre, aber im Herzen ist sie ganz anders. Hach, was wäre die Reihe bloß ohne ihre "zero tolerance policy". ;)

Der größte und eigentlich einzige Schwachpunkt war für mich die Geschichte an sich. Sie wirkte nicht rund und abgeschlossen, ebenso fand ich die Liebesgeschichte nicht so realistisch wie in den beiden Vorgängerbänden. Während man bei Alex und Carlos' Büchern gemerkt hat, wie sich die Protagonisten kennenlernen und sich langsam ineinander verlieben, ging mir das bei "Chain Reaction" alles viel zu schnell. Es macht PENG und plötzlich ist die Anziehung da, mir hat einfach die Romantik des Kennenlernens gefehlt. Insgesamt hatte ich auch nicht das Gefühl, dass Luis und Nikki sonderlich viel vom jeweils anderen wissen, dass hat mir im Vergleich zu "Perfect Chemistry" und "Rules of Attraction" gefehlt. Zudem fand ich es schade, dass die beiden zum Ende hin keine wirkliche Aussprache hatten, es werden Dinge angesprochen, die dann aber irgendwie nicht weiterbesprochen werden. Insgesamt hat mich die "Chain Reaction" zwar berührt, dadurch das Probleme nur oberflächlich behandelt wurden, war die Geschichte nicht so gefühlsmäßig mitreißend wie die Vorgänger. Dafür ist "Chain Reaction" aber eindeutig sexier als die Vorgänger. Mensch, da ging es teilweise echt heiß her. Was aber nicht heißt, dass dauernd rumgesexelt wird, aber die Beziehung der beiden ist etwas sexueller als man es vielleicht von Carlos/Kiara oder Alex/Brittany kennt und die Geschichten waren schon sexy. ;)

Trotzdem ist "Chain Reaction" ein guter Abschluss für die gesamte Reihe, auch wenn der Band für mich leicht schwächer als die ersten Bände ist. Sehr schön fand ich, dass man auch von Alex/Brittany und Carlos/Kiarauch wenn der Band für mich leicht schwächer als die ersten Bände ist. Sehr schön fand ich, dass man auch von Alex/Brittany und Carlos/Kiara mehr erfährt und ihre Geschichten einen schönen Abschluss finden, zusätzlich zu den Epilogen aus ihren eigenen Bänden. Wo ich dann beim Epilog aus "Chain Reaction" wäre, er ist anders als erwartet, aber sehr gut gelungen. Vielleicht können wir uns irgendwann ja auch über die Geschichte einer der Fuentes-Nachkommen freuen, wer weiß.

Fazit:

Wer "Perfect Chemistry" und "Rules of Attraction" geliebt hat, wird auch "Chain Reaction" lieben. Trotz kleinerer Schwächen ist der dritte Band ein schöner Abschluss der Reihe um die Fuentes-Brüder, auch wenn ich traurig bin, dass die Reihe nun beendet ist.

Bewertung: 9 von 10 Bücherwürmer

Anmerkung: 
  1. Perfect Chemistry (Du oder das ganze Leben)
  2. Rules of Attraction (Du oder der Rest der Welt)
  3. Chain Reaction (Du oder die große Liebe - 9. April 2012)

      

22. August 2011

Review - Prince of Scandal - Annie West

anderes Cover als meine Ausgabe
  • Deutscher Titel: -
  • Format: Kindle Edition
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 192 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 0263886549
  • Verlag: Mills & Boon Modern Romance 
  • Erschienen am: 1. Mai 2011
  • Sprache: Englisch
  • ASIN: B004UGRDIW
  • Leseprobe: hier und hier

Klappentext:

Ruling prince...
Raul, Prince of Maritz, is furious that an archaic law is forcing him to wed. But scandal and unrest has dogged this prince for years, and a marriage to recently- discovered princess, Luisa Hardwicke, will help bring stability to the monarchy.

...reluctant princess
Only Luisa is an outspoken, mud-splattered, farm girl, who isn't going to come quietly! Even as she's reluctantly transformed into polished perfection, Luisa challenges Raul at every turn, and he finds himself anticipating their wedding night with an excitement he never imagined he'd feel...

Kritik:

Im Prinzip handelt es sich bei "Prince of Scandal" um eine typische Prinzessinnen-Märchengeschichte. Eine zuerst unwillige Prinzessin wird mehr oder weniger gezwungen einen Prinzen zu heiraten und findet so ihren Märchenprinzen, ihre große Liebe und Glück. Also ein kitschiges Märchen, dass in die heutige Zeit übertragen wurde und irgendwie total unrealistisch wirkte. Es wird in Europa bestimmt kein so rückschrittliches und gleichzeitig so tolerantes Königreich geben. Ich kann mir vorstellen, dass es für jemanden wie Louisa, die immer selbstbestimmen konnte, viel schwieriger ist in diesem strikten Königsalltag hineinzufinden. Meiner Meinung nach hatte es Louisa schlichtweg viel zu einfach, Probleme waren fast Fehlanzeige! Wenn man wie ich, derartige Märchengeschichten mag, wird man dies sicherlich wohlwollend zur Kenntnis nehmen und nicht negativ bewerten.

Zur Handlung kann ich nur eines sagen: Ein einziges Missverständnis! Man redet IMMER aneinander vorbei, man versteht JEDE Geste falsch und denkt IMMER nur das Schlechteste vom anderen. Das war schon etwas nervig, aber zusätzlich redet sich Louisa dauernd ein, dass sie Raul nicht mag (oder ihn nicht mögen darf) und er sie bestimmt auch nicht. Mensch, man kann es sich auch schwer machen! Was ist so schwer daran, miteinander zu reden?

Ein weiterer Schwachpunkt waren die Charaktere. Raul und besonders Louisa waren einfach zu perfekt, fast komplett ohne Fehler. Annie West hat zwar versucht ihnen teilweise Tiefe zu geben, was aber leider nicht richtig funktioniert hat, aber dennoch besser war als nichts. Ansonsten wäre "Prince of Scandal" noch flacher als eine Flunder gewesen...

An sich ist die Geschichte ganz nett, sehr seicht, aber einfach zu lesen und auch irgendwie fesselnd, weil mir die Charaktere doch irgendwie sympathisch waren und ich wissen wollte, wie es mit ihnen weitergeht, denn die Ansätze waren gar nicht mal so schlecht. Vielleicht lag dies auch daran, dass ich Geschichten in denen Prinzen vorkommen und die mich an Märchen erinnern mir einfach zusagen und ich sie wohl oder übel gut finde.

Bei Maritz handelt es sich wohl um eine Variante von Monaco, nur das es sich bei Maritz um ein Königreich mit Provinzen handelt und nicht um ein kleines Fürstentum.

Eines ist mir negativ an der E-Book-Ausgabe aufgefallen. Es gab überhaupt keine Absätze und so wurde es zum Ratespiel zu Erkennen, wann eine neue Szene anfängt und eine alte aufhört. Man konnte der Geschichte auch so folgen, aber es war sowohl nervig als auch anstrengend. Es gab wenigstens Kapitel, sodass ich so eine einigermaßen gute Möglichkeit hatte die Geschichte in Abschnitte zu gliedern.

Fazit:

Eine flache Geschichte über einen Prinzen und eine unwillige Prinzessin, die zwar einigermaßen fesselnd erzählt ist, der es aber an Tiefe fehlt. Nett, es gibt sicherlich schlechtere Heftchenromane (im Deutschen mit den Julia-Heften zu vergleichen), man darf einfach keinen vollwertigen Roman erwarten!


Bewertung: 5 von 10 Bücherwürmer


Anmerkung:

Laut der Homepage von Annie West gibt es einen Roman, der mit "Prince of Scandal" verbunden ist und zwar "Protected by the Prince" (USA) bzw. "Passion, Purity and the Prince" (UK, Australia/NZ)


meine Quellen: Cover; Buchinformationen; Klappentext;

21. August 2011

Review - Stealing Phoenix - Joss Stirling


  • Deutscher Titel: -
  • Reihe: Benedicts #2
  • Taschenbuch: 272 Seiten
  • Verlag: Oxford Childrens Books 
  • Erschienen im: August 2011
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-13: 978-0192756589


Klappentext: 

What do you do when your soulmate turns out to be a thief? Steal her, of course. Phoenix was raised within the Community, a gang of thieves with paranormal powers, under the control of a harsh master known as the Seer. The notion that there's a soulmate out there for every person with a paranormal gift is mere myth in Phoenix's world. That is until the Seer gives Phoenix the details of her next target, Yves Benedict. He's more than just her next victim, he is her destiny. To be together, Phoenix must break away from the Community but resistance against the Seer puts them both in mortal danger. Phoenix has never trusted anyone before, now it's time to trust Yves with her life 

Kritik:

Ich war wirklich gespannt auf "Stealing Phoenix", nachdem mich der Vorgänger "Finding Sky" mehr als nur begeistert hat und nun eines meiner Lieblingsbücher ist. Leider konnte mich "Stealing Phoenix" nicht so überzeugen wie "Finding Sky", für mich handelt es sich aber immer noch um eine lesenswerte Geschichte.

Den Roman hatte ich innerhalb weniger Stunden ausgelesen, denn die Geschichte liest sich flüssig, sodass man die knapp 270 Seiten schnell durchgelesen hat. Leider, denn ich hätte gerne mehr über Yves und Phee gelesen, durch die Kürze der Geschichte konnte man die beiden gar nicht gut genug kennenlernen.

Der größte Kritikpunkt an "Stealing Phoenix" war für mich aber die Liebesgeschichte. Im Gegensatz zum Vorgänger hat es Joss Stirling nicht richtig geschafft zu zeigen, dass sich die beiden nicht nur deshalb lieben, weil sie Seelenverwandte sind und dadurch wohl oder übel aneinander gebunden sind. Bei Zed und Sky war es viel offensichtlicher, dass die beiden einfach zueinander passen und sich auch so ineinander verliebt hätten, so war es leider nicht ganz bei "Stealing Phoenix". Yves und Phee beiden passen sicherlich gut zueinander und ihre Liebe ist theoretisch auch realistisch, aber da sich die Haupthandlung an nur drei Tagen abspielt, war mir die Liebesgeschichte viel zu gehetzt. In so kurzer Zeit können sich die beiden doch noch gar nicht gut genug kennengelernt haben, sodass man gleich von der großen Liebe sprechen könnte. Und das Ende hat dem ganzen doch etwas die Krone aufgesetzt, also wirklich, dass war doch etwas too-much und dabei bin ich doch eigentlich sehr romantisch veranlagt. Wäre die Handlung über einen längeren Zeitraum gestreckt worden, wäre die Liebesgeschichte sehr gut gewesen, denn die Ansätze haben mir gut gefallen, aber so wirkte es leider eher so als ob die Soulfinder-Sache eher Grund für die Liebe gewesen ist als wirkliche Anziehung.

Nichtsdestotrotz hat mich "Stealing Phoenix" von der ersten Seite angefesselt und berührt, wäre die Geschichte länger gewesen hätte Joss Stirling sicherlich mehr herausholen können. Okay, der Liebesgeschichte fehlt es an eindeutig an Tiefe, aber dafür haben mich wenigstensetwas die Benedicts und Phee entschädigt. Man hätte zwar mehr aus den Charakteren herausholen können, denn so fehlten ihnen etwas die Fehler, aber ich mochte die Charaktere dennoch sehr gerne. Und wie zu erwarten war waren auch die meisten Benedict-Familienmitglieder sowie Sky von der Partie, was mir sehr gut gefallen hat. Allerdings muss ich zugeben, dass meine Bewertung wahrscheinlich schlechter ausgefallen wäre, wenn ich nicht zuvor "Finding Sky" gelesen hätte, denn so wird der Roman von seinem perfekten Vorgänger getragen.

Sehr schön fand ich außerdem, dass sich "Finding Sky" und "Stealing Phoenix" was die Geschichte angeht deutlich unterschieden haben. Bis auf die Tatsache, dass sich sowohl Sky als auch Phoenix mit der ganzen Soulfinder-Sache zu Beginn nicht recht anfreuden können und sich als schlechten Einfluss auf ihren Partner empfinden gab es keine großen Übereinstimmungen.

Fazit:

Obwohl es der Liebesgeschichte an Realismus und Tiefe fehlt war für "Stealing Phoenix" für mich dennoch ein sehr schöner Roman, der mich fesseln und in seinen Bann ziehen konnte. Allerdings zehrt der Roman von den liebenswerten Benedicts und seinem perfekten Vorgänger, ansonsten sehe die Bewertung etwas schlechter aus.


Bewertung: 9 von 10 Bücherwürmer

Anmerkung:

Zur Ausgabe möchte ich nur noch sagen, dass es sich laut Amazon zwar um ein Taschenbuch handelt, meiner Meinung nach handelt es sich aber eher um eine Broschur, zwar keine Klappbroschur, aber der Einband ist verstärkt und das Format größer als beim "richtigen" Taschenbuch von "Finding Sky".

Zur Zeit sind vom Verlag keine weiteren Bände über die Benedicts geplant, obwohl die Autorin gerne einen Roman über den dritten Bruder Xav schreiben würde. Ich hoffe allerdings, dass sich der Verlag noch für einen weiteren Roman entscheidet, dies hängt wahrscheinlich von den Verkaufszahlen von "Stealing Phoenix" ab.

Reihe:
  1. Finding Sky (Zed & Sky)
  2. Stealing Phoenix (Yves & Phoenix)

meine Quellen: Cover; Buchinformationen; Klappentext;

    20. August 2011

    Neuzugänge #36

    So, nach meinem Kurzurlaub bin ich nun wieder zurück und würde am liebsten gleich wieder in den Urlaub fahren. :D Wenn man Heimaturlaub als Urlaub ansieht ist das auch gar nicht so unrealistisch, aber irgendwie ist der Besuch bei den Eltern dann doch etwas anders, auch wenn es meistens recht entspannend ist. ^^

    In Berlin haben unsere Füße einiges durchgemacht (ich bin total aus der Übung, schon am ersten Tag konnte ich Abends keinen Schritt mehr laufen xD), aber es hat sehr viel Spaß gemacht. 
    Wir haben eine Führung in den Berliner Unterwelten gemacht (den Flakturm), sowohl Zoo als auch Tierpark erkundet und natürlich die Museumsinsel unsicher gemacht. Wobei ich vom Neuen und Alten Museum gar nicht viel hatte, da sich meine Füße besonders dann beschwert haben, wenn ich stehen geblieben bin. Also so richtig genießen konnte ich die schönen Ausstellungsstücke nicht, außer eine Bank war in der Nähe. ;-)

    Enttäuschend war wirklich nur der Zoo Berlin. Die Gehege wirkten ungepflegt und verwahrlost, insbesondere bei den Vögeln im hinteren Bereich des Zoos. Das hatte für mich nichts mit einem richtigen Zoo gemeinsam. Die Tiere wirkten wir abgestellt und nicht weiter beachtet, sind ja auch nur Vögel, die wollen die meisten Besucher ja ohnehin nicht sehen. Nee, danke, die Gehege haben mich eher traurig gemacht, bei einem großen Zoo erwarte ich eindeutig mehr! Und besonders bei den Raubtieren waren die Gehege viel zu klein und total lieblos gestaltet. Mehr als Zaun, Glas und Beton gab es dort nicht wirklich. Und ca. 15m² für zwei Leoparden ist doch keine Größe! Da hat ja selbst ein Verbrecher im Gefängnis mehr Platz für sich alleine. oO 
    Ich war wirklich etwas schockiert, dass dort scheinbar Quantität mehr zählt als Qualität. Nein, dass war überhaupt nichts, im Vergleich zum Zoo Hannover liegen Welten dazwischen den beiden Zoos. Klar, der Zoo in Hannover ist teurer, da es keine Studentenermäßigung gibt, aber ist tausendmal schöner und liebevoller gestaltet. Merkwürdig finde ich aber, dass allgemein Raubtiere eher kleine Gehege haben. Scheinbar brauchen sie weniger Platz, auch wenn ich das nicht ganz logisch finde. :O
    Und der Oberhammer war dann auch noch, dass über eine Stunde vor Schließung schon die "Publikumsmagneten" wie Giraffen und Elefanten in ihre Häuser gebracht wurden, sodass wir diese Tiere gar nicht mehr sehen konnten. Ich war einfach nur noch sauer, besonders weil gerade die Tiere, die die meisten sehen wollen nicht mehr draußen waren. Komisch, war das wirklich nur Zufall??? Ich fühlte mich eigentlich nur um mein Geld betrogen und werde den Berliner Zoo ab jetzt meiden, für so einen Mist gebe ich keinen Cent aus! -.-"

    Und da wir vom Zoo so enttäuscht waren, sind wir dann am nächsten Tag nicht nach Sancoussi gefahren (war auch besser so, da war an dem Tag eine Feier zum 225 Todestag von Friedrich dem Großen), sondern haben uns den Berliner Tierpark angeschaut. Der ist von der Fläche her viel größer (wir haben über 4 Std. gebraucht und haben nicht mal alle Tiere gesehen), aber auch viel schöner. Die Gehege sind größer und liebevoller gestaltet. Die Raubtiergehege waren auch hier relativ klein, außer vom Geparden, das war riesig. Aber wenigstens waren die Gehege schöner und nicht so steril wie im Zoo. :)
    Allerdings gibt es auch nicht ganz so viele verschiedene Tiere, aber mir hat das nichts ausgemacht, denn dafür gab es mehr Tiere, die mich auch interessiert haben. Also wenn man nicht unbedingt den großen Panda oder die Menschenaffen im Berliner Zoo sehen möchte, ist für mich der Tierpark die bessere Alternative! Es ist dort auch nicht so überfüllt und ruhiger. ^^

    Letzte Woche hatte ich keine Neuzugänge zu verzeichnen, weshalb dieser Post ausgefallen ist, aber dafür gab es diese Woche gleich mehrere neue Bücher, zwei davon waren heißersehnte Fortsetzungen. :)



    "Dengeki Daisy (Band 6)" von Kyousuke Motomi

    Ich habe wirklich lange nach dem Manga gesucht, da die meisten Buchläden leider kaum noch Manga auf Lager haben, aber bei Thalia im Alexa habe ich dann tatsächlich den neusten Band von "Dengeki Daisy" gefunden. Eigentlich wollte ich ihn auf der Rückfahrt im Zug lesen, aber ich war so erschöpft, dass ich die Fahrt fast vollständig durchgeschlafen habe. Gott sei Dank war der Zug so leer, dass ich noch einen freien zweier Platz gefunden habe, um mich hinzulegen. Im sitzen, kann ich ohne Kissen irgendwie nicht wirklich entspannt schlafen. ^^ Ich sollte ihn wohl langsam mal lesen, bisher hatte ich aber noch keine Zeit oder Lust...


    "Glühende Dunkelheit" von Gail Carriger

    Eigentlich wollte ich kein Buch kaufen, aber ich kann einfach nicht Urlaub machen, ohne mir mindestens ein Buch zu besorgen. Und da ich englische Bücher nur im Internet kaufe, blieb nur noch ein deutsches Buch übrig. Und von deutschen Autoren habe ich leider nichts interessantes für mich gefunden, wodurch ich dann auf "Glühende Finsternis" gestoßen bin. Ich wollte den Roman ohnehin lieber auf Deutsch lesen, da ich Angst hatte "Soulless" konnte zu anstrengend zu lesen sein und darauf hatte ich keine Lust. :D


    "Chain Reaction" von Simone Elkeles

    Eigentlich hatte ich vor heute mit "Chain Reaction" anzufangen, aber ich habe mich dann doch entschlossen "Glühende Finsternis" dazwischen zu schieben, um noch einen Jugendroman auf Lager zu haben auf den ich mich freue. Zur Zeit habe ich zwar richtig Lust auf YA, aber irgendwie finde ich kaum Romane, die mich interessieren. Da sie sich entweder an eine zu junge Zielgruppe richten oder in Richtung Dystopie gehen. *seufz* 

    Nur leider habe ich jetzt drei verschiedene Ausgaben von den drei Fuentes-Romanen. Einmal das amerikanische TB, dann das britische TB (das echt hässlich aussieht) und dann das amerikanische HC. Mann, dass sieht im Regal echt hässlich aus. xD


    "Stealing Phoenix" von Joss Stirling

    Die Fortsetzung von "Finding Sky", bei der es um Phoenix und Yves, Zed's älteren Bruder geht, habe ich gestern innerhalb von wenigen Stunden durchgelesen. Der Roman ist aber auch kurz, er hat gerade einmal 270 Seiten und die Story ist deshalb nur so an mir vorbeigezogen. Leider war der Roman auch nicht ganz so gut wie "Finding Sky", da die Geschichte sich innerhalb von 3 Tagen abspielt, war die Liebesgeschichte einfach sehr unrealistisch. Im Gegensatz zum Vorgänger wurde nicht klar, dass sie sich nicht nur lieben, weil sie Soulfinder sind und damit zwangsweise zusammenhängen. Nichtsdestotrotz fand ich den Roman sehr spannend und romantisch.

    Eine Fortsetzung über Xav ist zur Zeit nicht geplant, da der Verlag wohl noch keinen Auftrag an Joss Stirling vergeben hat. Auf ihrer Homepage ruft sie daher dazu auf den Verlag davon zu überzeugen eine Fortsetzung in Auftrag zu geben. Ich hoffe wirklich, dass es noch einen Band gibt... Auch wenn es immer unrealistischer wird, dass die älteren Bruder auch nicht fluchen und auch nicht mehr wollen als Küssen. ;)

    15. August 2011

    [7 Days 7 Books] Fazit

    So, nun mein abschließendes Fazit der letzten Woche. Wie schon abzusehen war habe ich bei weitem keine sieben Bücher geschafft, sondern nur erbärmliche 4! Und zwar diese:

    1. Buch: City of Glass von Cassandra Clare (572 Seiten) - Montag - ♥♥♥♥♥
    2. Buch: Entflammt von Cate Tiernan (416 Seiten) - Dienstag - ♥♥♥
    3. Buch: Tochter der Träume von Kathryn Smith (459 Seiten) - Sonntag - ♥♥♥
    4. Buch: Paranormalcy von Kiersten White (335 Seiten) - Samstag - ♥♥♥

    Das sind insgesamt 1782 Seiten, also doch eine ganze Menge. Zusammen mit den 150 Seiten, die ich am ersten Tag nach vom 0.Buch "City of Ashes" gelesen habe, wären das ungefähr 276 Seiten pro Tag. Mit etwas dünneren Büchern sind also sieben in einer Woche durchaus zu schaffen. Und wenn ich dann noch  bedenke, dass ich Mittwoch bis Freitag so gut wie gar nichts gelesen habe, dann bin ich doch guter Hoffnung bei der nächsten [7 Days 7 Books] - Aktion mehr Bücher zu schaffen. 

    Wenn mein Freund auf Exkursion und die Wohnung geputzt gewesen wäre, hätte ich sicherlich mehr Bücher geschafft. Letzten September habe ich schließlich schon die 5 Hathaways an 5 Tagen durchgelesen, also werden ja wohl auch 7 in 7 Tagen möglich sein. Ich darf halt keine Zeit zum kochen, putzen und für meinen Freund "verschwenden". :D

    Außerdem hoffe ich beim nächsten Mal eine etwas bessere Auswahl zu treffen, denn bis auf "City of Glass", dass von mir 5 Sterne bekommt haben mir alle anderen drei Romane nur mäßig gefallen und haben daher nur 3 Sterne verdient. Die letzten beiden Romane fand ich zudem noch relativ langweilig, wodurch meine Leselust etwas getrübt wurde. Das heißt es gab ein Highlight (City of Glass), einen Roman mit Tendenz nach oben (Entflammt) und zwei Enttäuschungen (Tochter der Träume, Paranormalcy).

    Eine detailliertere Übersicht der sieben Tage findet ihr hier

    Auch wenn ich das Ziel von sieben Büchern nicht erreicht habe, so habe ich trotzdem sehr viel Spaß gehabt und werde beim nächsten Termin bestimmt wieder dabei sein. Außer die Uni macht mir einen Strich durch die Rechnung! Es ist schon länger her, dass ich so viele Bücher in so kurzer Zeit gelesen habe und ich habe es wirklich vermisst.
     
    Ich werde jetzt erst einmal bei den anderen Teilnehmern vorbeischauen. Die Liste habe ich von Jasmin kopiert, die sie wiederrum von Melanie kopiert hat. :D

    Melanie von Books for all eternity (Veranstalterin)
    Mandy von Bücherwahnsinn (die Co-Veranstalterin)
    Jasmin von Colliding Worlds
    Eva von Pieces of Life
    Sabine von Büchersüchtig
    Evi von Zwillingsleiden
    Lene von Mein Lesesofa
    Katzenpfötchen von Die Welt des Lesekätzchens
    Mareike von Book-Challenges
    Hermia von Lese.Zeichen
    Vanessa von Sherrisans Bücheruniversum
    Anja von Rishus Blog
    Myriel von Lesen beflügelt

    13. August 2011

    Review - City of Bones - Cassandra Clare


    • Deutscher Titel: City of Bones
    • Reihe: The Mortal Instruments #1
    • Format: Kindle Edition
    • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 512 Seiten (Seitenzahlen nicht verfügbar)
    • Verlag: Margaret K. McElderry 
    • Erschienen am: 14. April 2009
    • Sprache: Englisch
    • ASIN: B0013TXA5Y
    • ISBN der Printausgabe: 978-1416955078

    Klappentext:

    When fifteen-year-old Clary Fray heads out to the Pandemonium Club in New York City, she hardly expects to witness a murder -- much less a murder committed by three teenagers covered with strange tattoos and brandishing bizarre weapons. Then the body disappears into thin air. It's hard to call the police when the murderers are invisible to everyone else and when there is nothing -- not even a smear of blood -- to show that a boy has died. Or was he a boy? 

    This is Clary's first meeting with the Shadowhunters, warriors dedicated to ridding the earth of demons. It's also her first encounter with Jace, a Shadowhunter who looks a little like an angel and acts a lot like a jerk. Within twenty-four hours Clary is pulled into Jace's world with a vengeance, when her mother disappears and Clary herself is attacked by a demon. But why would demons be interested in ordinary mundanes like Clary and her mother? And how did Clary suddenly get the Sight? The Shadowhunters would like to know. . . .

    Kritik:

    Lange Zeit habe ich mich geweigert die "Chroniken der Unterwelt" bzw. "The Mortal Instruments" zu lesen, zuerst, da ich warten wollte bis die Reihe abgeschlossen ist und danach, weil ich einfach extrem skeptisch war, wie gut eine Reihe sein kann, die einfach von drei auf sechs Bände erweitert wurde. Das klingt erstens nach Geldmacherei und zweitens nicht nach hoher Qualität, denn kaum eine Reihe, die ich bisher gelesen habe, konnte die Qualität des ersten Bandes in meinen Augen halten. Und die vielen eher negativen Rezensionen zum vierten Band haben mich in dieser Annahme bestätigt. Okay, es hätte immer die Möglichkeit bestanden nur die ersten drei Bände zu lesen und die restlichen drei zu ignorieren, aber ich wusste, dass es mir schwer fallen würde mich auf drei Bände zu beschränken, wenn mir die Reihe gefallen sollte. Da die Bände zwischenzeitlich allerdings sehr günstig als E-Book zu erwerben waren, habe ich alle meine Bedenken über Bord geworfen und der Reihe doch noch eine Chance gegeben und ich habe sie nicht bereut!

    Gleich von Anfang an wurde ich in die Geschichte hineingezogen und war gefesselt, von der ersten bis zur letzten Seite. Ich war vollkommen fasziniert von der Welt die Cassandra Clare geschaffen hat und wollte unbedingt mehr über die Kreaturen und die Shadowhunter erfahren, wodurch "City of Bones" für mich zu einem wahren Pageturner mutierte. Eine derart spannende und zudem auch teilweise witzige Geschichte habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Wie konnte ich "The Mortal Instruments" bloß jahrelang boykottieren und habe mich stattdessen durch weniger gute Jugendbücher gequält? Ich war total überrascht, irgendwie hätte ich mir den Roman düsterer und weniger romantisch vorgestellt, auch wenn die Liebesgeschichte natürlich nicht im Vordergrund steht. Die Romantik hätte meiner Meinung nach noch etwas mehr sein können, aber in Anbetracht der Tatsache, das noch mindestens zwei Bände folgen ist es wahrscheinlich besser, dass es in romantischer Hinsicht noch Steigerungsmöglichkeiten gibt. Dennoch fand ich es sehr schade, dass es so wenig mehr oder weniger romantische Szenen mit Clary und Jace gab, aber dies macht den Roman für mich nicht schlechter!

    Besonders schön fand ich, dass die Geschichte häufig nicht vorhersehbar war. Kleinere Dinge waren natürlich ziemlich offensichtlich, aber insbesondere das Ende kam mehr als überraschend. Ich hätte vieles erwartet, nur nicht das. Allerdings kann ich mir schon sehr gut vorstellen, wie sich das ganze Problem am Ende auflösen wird, wahrscheinlich ebenso wie in den meisten anderen Romanen.

    Der einzige Schwachpunkt von "City of Bones" ist für mich Clary. Ich wurde mit ihr überhaupt nicht warm, auch wenn sie sympathisch war. Sie war mir einfach zu hilflos und schwach, da ich persönlich stärkere Heldinnen bevorzuge fand ich das natürlich sehr schade. An ihrer Stelle mit knapp 16 Jahren hätte ich zwar nicht anders reagiert und konnte ihr Verhalten so auch ganz gut nachvollziehen, aber etwas mehr Handlungsbereitschaft täte ihr sicherlich ganz gut. Allerdings hoffe ich darauf, dass Clary in den nächsten beiden Bänden über sich hinauswächst und in Kämpfen etwas mehr ist als ein Klotz am Bein von Jace. ;)

    Wo wir dann auch bei meinem Lieblingscharakter aus "City of Bones" wären. Diese Mischung aus Bad Boy und Softie ist einfach total mein Fall! Er war mir von Anfang an sympathisch und ist zudem noch richtig sexy. Nun ja, zumindest gehe ich ganz stark davon aus, dass er sexy ist. 
    Er ist quasi der Gegenpol zu Simon, der zwar auch recht sympathisch, aber doch etwas unscheinbar ist. Auf mich wirkte er wie der Junge von neben an, der perfekte beste Freund, der allerdings für eine richtige Beziehung eher ungeeignet ist. ;) Seine Rolle in der Geschichte erschließt sich mir noch nicht ganz, ich hoffe zumindest, dass er nicht nur dazu da ist eine unsinnige Dreiecksgeschichte zu bauen. Darauf hätte ich überhaupt keine Lust, es gibt nichts schlimmeres als Dreiecksgeschichten in Jugendbüchern. Okay, nicht nur in Jugendbüchern, sondern allgemein.

    Fazit:

    Wer "City of Bones" noch nicht kennt, sollte dies schleunigst nachholen und sich nicht von einer merkwürdigen Reihenpolitik irritieren lassen. Die Geschichte ist eine der besten im paranormalen Jugendromanbereich!

    Bewertung: 9 von 10 Bücherwürmer

    Anmerkung:

    "City of Bones" ist unter dem gleichen Titel beim Arenaverlag auf Deutsch erschienen (ISBN-13: 978-3401061320). Ebenso die weiteren Titel.

    Es handelt sich um den ersten Teil der "Chroniken der Unterwelt" bzw. von "The Mortal Instruments".
    deutsches Cover
    1. City of Bones
    2. City of Ashes
    3. City of Glass
    4. City of Fallen Angels
    5. City of Lost Souls - 8 Mai 2012
    6. City of Heavenly Fire - Herbst 2013







    meine Quellen: E-Book-Informationen; Cover; Klappentext; deutsches Cover;

    [7 Days 7 Books] Übersicht

    Da ich keine Lust habe jeden Tag ein neues Update zu posten, wer weiß, ob ich überhaupt an allen Tagen über einen Fortschritt berichten kann, werde ich meinen Aktions-Fortschritt in diesem Post veröffentlichen. Wahrscheinlich immer um die Mittagszeit, nach dem Aufstehen. Ich weiß, ich sollte früher aufstehen, aber ich bin leider so eine schreckliche Langschläferin... Lesen ist schließlich nicht unanstrengend. *g*

    Mein Lesetag fängt auch immer erst am Nachmittag an (kein Wunder, wenn man die Vormittag verschläft) und geht dann bis ca. 3 Uhr nachts (weshalb man dann den ganzen Vormittag verschläft), also ist mein Tag immer etwas verschoben. Was dann Sonntag zu einem kleinen Zeitproblem wird, da ich um Mitternacht sicherlich noch nicht mein Buch beendet habe. ^^ 

    1. Buch: City of Glass von Cassandra Clare (572 Seiten)
    2. Buch: Entflammt von Cate Tiernan (416 Seiten)
    3. Buch: Tochter der Träume von Kathryn Smith ( 459 Seiten)
    4. Buch: Paranormalcy von Kiersten White (335 Seiten)


    Tag 1:

    Da ich um 3 Uhr nachts erst 77% von "City of Ashes" beendet hatte, musste ich am nächsten Tag von 12-14 Uhr erst einmal die letzten 23% des Romans lesen (ich bin aufgewacht und habe gleich weitergelesen, so sehr wollte ich wissen wie es weitergeht xD), um mit meinem ersten Buch für die Aktion beginnen zu können. 

    Und dieses Buch war natürlich "City of Glass". Leider hatte der Roman nicht 412 Seiten hat, wie irrtümlich bei einem E-Book bei Amazon stand, sondern 572 Seiten. (Damaris hat mich netterweise auf meinen Irrtum aufmerksam gemacht). Und damit war "City of Glass" viel länger als vermutet und somit äußerst unpraktisch für eine derartige Aktion. Aber egal, ich wollte den Roman lesen und habe dann auch irgendwann nach 16 Uhr mit ihm angefangen. Natürlich mit der Absicht ihn noch in der Nacht zu beenden. Irgendwie habe ich gelesen und gelesen und die Prozentanzeige meines Kindle ging überhaupt nicht voran. xD Auch wenn ich nach ein paar Stunden im Bett extreme Rückenschmerzen bekommen habe konnte ich einfach nicht aufhören zu lesen, da die Geschichte einfach unglaublich spannend war. Und um halb 3 Uhr nachts war ich dann (leider) auch schon durch mit "City of Glass" (war aber gut für die Aktion ^^). Ich hätte noch gerne mehr über Clary, Jace und die anderen gelesen (auf "City of Fallen Angels" habe ich keine Lust, die meisten Rezensionen waren ja eher enttäuscht vom 4.Teil).

    So, und mit "City of Glass" ist dann auch meine größte Herausforderung für diese Woche geschafft. Es steht kein E-Book mehr an (ich bin mit dem Kindle unglaublich langsam) und auch kein Buch mehr, dass im Englischen über 500 und im Deutschen über 700 Seiten hat. Also alles "kürzere" Romane, es kann also nur leichter werden . :D


    Tag 2:

    Der zweite Tag der Aktion lief für mich erst gar nicht gut. Wie immer bin ich spät aufgestanden und hatte dann am Nachmittag auch keine Zeit zum lesen, da ich noch zur Bibliothek und zum Studentenwerk musste. Allerdings hatte ich auch irgendwie keine Lust ein neues Buch anzufangen, habe dann aber um 18 Uhr doch zu "Entflammt" von Cate Tiernan gegriffen. Um diese Uhrzeit hatten die meisten schon ihr zweites oder drittes Buch fertig. :D Aber selbst um diese Uhrzeit hätte ich es noch sehr weit schaffen können, habe ich dann aber leider doch nicht. 

    Nach den ersten Seiten war ich irgendwie so geschockt, dass ich eigentlich gar nicht weiterlesen wollte. Also bin ich immer mal wieder zum Laptop gegangen und habe mir andersweitig die Zeit vertrieben, um mich dann bei Seite 20 dann doch für "Tochter der Träume" von Kathryn Smith als nächstes Buch zu entscheiden. Aber irgendwie hatte ich auch überhaupt keine Lust auf diesen Roman und habe dann schließlich nach langem Überlegen doch "Entflammt" weitergelesen. (Ich war also sehr entscheidungsfreudig...) Bis ich dann nach 44 Seiten eingeschlafen bin. ^^"

    Um 21 Uhr hat mich dann mein Freund geweckt, da ich aber weiterhin keine wirkliche Lust auf "Entflammt" hatte (Nastasja sei Dank, die war mir so unsympathisch) habe ich dann erst einmal eine Folge "CSI:Miami" und "Big Bang Theory" gesehen. ^^ Um kurz vor 23 Uhr ging es dann doch mit meinem Lesetag richtig los, lieber spät als nie. *g* Bis 1 Uhr hatte ich auch schon knapp 150 Seiten gelesen, war aber immer noch nicht ganz überzeugt. Nastasja wurde mir zwar langsam sympathischer, aber die Handlung war noch nicht wirklich fesselnd. Was soll auch schon großes während eine Reha passieren? ;)

    Nachdem ich danach meine Zeit vor dem Fernseher mit "Akte 2011" und anderen komischen Fernsehsendungen vertrieben habe (teilweise auch mit diesem "Erotikdrama" im ZDF, welches ich aber total langweilig fand xD), habe ich dann um halb 3 wieder angefangen zu lesen. Letztendlich bin ich dann erst um kurz vor 5 ins Bett gegangen, da "Entflammt" in der zweiten Hälfte dann doch richtig spannend geworden ist! Hätte ich gar nicht mehr erwartet, wenn ich ehrlich bin. :O Fertig geworden bin ich leider nicht, sondern habe heute noch knapp 100 Seiten vor mir (gehabt). ^^


    Tag 3:

    Gestern lief für mich überhaupt nicht gut. Nachdem ich am Mittag noch die letzten 100 Seiten von "Entflammt" gelesen habe ich bis um 23 Uhr keine einzige Seite mehr gelesen. Ich habe am Nachmittag zwar noch die Rezension zu "Entflammt" zu Ende geschrieben, danach aber nur noch gefaulenzt. Ich kann mich gar nicht erinnern, was ich den ganzen Tag überhaupt gemacht habe... *seufz*

    Um 23 Uhr nach dem Länderspiel hatte ich mich dann nach langem Überlegen gegen "Graceling" und für "Tochter der Träume" entschieden. Wirklich weit gekommen bin ich allerdings nicht, weil ich immer wieder durch's Fernsehen abgelenkt wurde und mich die Geschichte irgendwie nicht richtig fesseln konnte. Wirklich viel ist auf den ersten 50 Seiten schließlich nicht passiert. Um 3 Uhr nachts habe ich dann auch aufgehört zu lesen (also bei Seite 78), ich konnte mich irgendwie nicht mehr auf die Geschichte konzentrieren und hatte auch keine Lust mehr weiterzulesen. Und wie es der Zufall so wollte hatte ich danach einen schönen Albtraum bei dem ich literweise Blut erbrochen habe, um dann glückerweise aufzuwachen. Ich hoffe wirklich, dass das keine Nachwirkungen von die "Tochter der Träume" waren, denn diese Nacht kann ich auf einen Albtraum wirklich verzichten. xD
    Mal schauen wie weit ich heute noch komme, 7 Bücher schaffe ich dieso Woche ohnehin nicht mehr... :D

    Irgendwie kann ich mir auch Dawn gar nicht richtig vorstellen, Noah ist ja wohl scheinbar der typische sexy Held, aber Dawn? Das klingt jetzt vielleicht doof, aber ich habe keine Ahnung, wie sie körperlich mit einer Kleidergröße von 42/44 aussieht, das heißt ich habe keine Ahnung wie groß 42/44 wirklich ist. Ich weiß ja nicht einmal, was so die normale Durchschnitts-Kleidergröße ist... :-/


    Tag 4:

    Auch der vierte Tag lief für mich eher schlecht als Recht, ich bin immer noch nicht mit "Tochter der Träume" durch. Dies liegt auch daran, dass ich den Roman teilweise sehr langatmig, die Charaktere flach und die Liebesgeschichte gefühlsmäßig verbesserungswürdig finde. Die Idee ist einfach super, aber der Rest? Nicht meins, leider. Trotz meiner schlechten Lesebilanz hat der Haushalt aber schon etwas gelitten, okay, die Wäsche ist zusammengelegt, aber sonst? Ich will gar nicht darüber nachdenken, am Freitag muss ich zumindest den Haushalt auf Vordermann bringen. *g*

    Da ich aber am 12. die Leserunde zu "Paranormalcy" beginnt, werde ich "Tochter der Träume" entweder kurz unterbrechen oder mich durchkämpfen.


    Tag 5:

    Wieder ein Tag an dem ich nicht wirklich viel gelesen habe. Schließlich wollte der Kühlschrank aufgefühlt und die Geschirrberge abgewaschen werden. Außerdem habe ich Abends zusammen mit meinem Freund "Signs" (dabei grusel ich mich so schnell und bin mehrmals fast vor Schreck vom Sofa gefallen :/), sowie davor zwei Folgen "CSI:NY" gesehen. ^^

    Quasi erst an Tag 6 habe ich wieder ein Buch in die Hand genommen und von halb 2 bis 3 Uhr nachts noch 60 Seiten von "Paranormalcy" gelesen, im Rahmen der Leserunde. Ich bin also noch nicht sehr weit finde die Geschichte zur Zeit allerdings noch nicht sehr spannend. :)


    Tag 6:

    Gestern habe ich es tatsächlich geschafft mein drittes Buch "Paranormalcy" zu beenden. Ich war leider etwas enttäuscht, der Roman ist zwar nicht schlecht, aber meiner Meinung nach auch nicht richtig gut. Die Charaktere sind zu blass und die erste Hälfte fand ich langweilig, aber mit meiner Meinung stehe ich ziemlich alleine da. Aber nur weil viele andere "Flames 'N' Roses" mögen, geht es mir ja nicht automatisch genauso. Außerdem habe ich erst vor einer Woche die "Chroniken der Unterwelt" gelesen und die Bände fand ich einfach viel besser, im Vergleich. ^^

    Ich werde also keinesfalls 7 Bücher schaffen. Ich bin froh, wenn ich am Sonntag die letzten 150 Seiten von die "Tochter der Träume" schaffe, den Roman fand ich ja auch etwas langweilig. Scheinbar bin ich in letzter Zeit etwas kritisch, aber vielleicht bin ich auch nur zu verwöhnt. :D Aber ich kann ja auch nichts dagegen tun, wenn mich eine Geschichte anödet, liegt bei "Paranormalcy" und "Töchter der Träume" aber wahrscheinlich auch an Ermangelung einer tollen Liebesgeschichte. Liebe gibt es, aber berührend, fand ich sie in beiden Fällen nicht.


    Tag 7:

    Da ich heute kein fünftes Buch mehr schaffen werde und auch keine Lust habe ein neues Buch anzufangen gibt es mein Fazit für den siebten Tag schon jetzt.

    Eben habe ich die letzten 150 Seiten von "Tochter der Träume" gelesen und bin froh endlich mit dem Roman fertig zu sein. Die Idee war super, aber ich fands echt öde. Schade eigentlich, meine Erwartungen waren wahrscheinlich einfach zu groß.

    Heute gab es zudem noch eine große Überraschung. Die Mutter meines Freundes hatte sich kurzfristig angekündigt und damit meine ich wirklich kurzfristig. Sie war das Wochenende auf Usedom und rief uns dann nicht einmal eine halbe Stunde vor ihrer Ankunft an, dass sie mit Kuchen vorbeikommt. :O Es war zwar schön, dass sie kurz auf ihrer Rückfahrt vorbeigeschaut hat, aber es war doch etwas plötzlich. Ich war noch nicht umgezogen bzw. noch nicht mal geduscht, es war total unaufgeräumt und wir fühlten uns überrumpelt. Naja, aber wenigstens hatten wir einen Grund kurz aufzuräumen. *g*

    Am Montag folgt dann mein abschließendes Fazit. Sieben Bücher sind es nicht geworden, aber das war abzusehen. Im September habe ich mehr Zeit und da werde ich hoffentlich mehr Bücher als 4 in einer Woche schaffen. ^^

    10. August 2011

    Review - Entflammt - Cate Tiernan


    • Originaltitel: Immortal Beloved
    • Reihe: Immortal Beloved #1
    • Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
    • Verlag: Loewe Verlag 
    • Erschienen am: 10. Januar 2011
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN-13: 978-3785572535
    • HörprobeLeseprobe (die ersten 42 Seiten)


    Inhalt (der Klappentext etwas erweitert und umgeschrieben):

    Nastasja ist über 450 Jahre alt, sieht aber nicht älter aus wie 18. Kein Wunder, denn sie ist unsterblich. Mit ihrem besten Freund, dem ebenfalls unsterblichen Innocencio, den sie Incy nennt, zieht sie seit einem Jahrhundert durch die Metropolen der Welt, immer auf der Suche nach der nächsten Party. Schon lange ist sie der Ewigkeit überdrüssig, zu schwer lasten die Erinnerungen auf ihr. Doch als Incy eines Tages eine Grenze überschreitet und Nasty daraufhin von einem schlechten Gewissen belastet wird hält sie es nicht mehr aus: Hals über Kopf flieht sie vor Incy, den sie nicht mehr zu kennen scheint, und vor sich selbst und ihrer dunklen Vergangenheit.

    Unterschlupf findet sie bei River, einer uralten Unsterblichen und River's Edge, einer hat Therapiezentrum für ihresgleichen, für Unsterbliche wie sie. Dort begegnet sie Reyn, von den sie vom ersten Moment an schwärmt, doch ausgerechnet er will, dass sie wieder geht. Am Ende jedoch bleibt Nastasja und schwebt schon bald in Gefahr. Wer ist es, der sie mit bösen Flüchen verfolgt und scheinbar ihren Tod möchte? Incy, der rasend ist vor Wut, oder Reyn, den sie von früher zu kennen glaubt? Was will Incy von ihr und was meint Boz mit "ihrer Kraft"? Und kann sie Reyn wirklich schon früher einmal über dem Weg gelaufen sein oder ist es ihr Unterbewusstsein das ihr einen Streich spielt?

    Kritik:

    "Entflammt" hat bei mir einen ganz, ganz schlechten Start hingelegt, denn schon die ersten Seiten fand ich im wahrsten Sinne des Wortes zum kotzen. Sorry, für meine Wortwahl, aber die Geschichte mit dem Taxifahrer fand ich einfach nur ekelhaft und Nastasja sah bei der ganzen Sache auch nicht besonders gut aus. Ihr Freund hat gerade einem Taxifahrer das Rückgrat gebrochen und sie hat nichts besseres zu tun als zu tanzen, saufen und flirten. Okay, sie hatte danach ein schlechtes Gewissen, aber sympathisch nenne ich anders und damit hatte es nicht nur die Hauptfigur, sondern die ganze Geschichte schwer bei mir. Nastasja wirkte auf mich nicht wie eine fast 500jährige Unsterbliche, sondern wie ein dummes, oberflächliches, pubertäres und obendrein unsympathisches Partygirl, also wie eine Person mit der ich persönlich erst einmal wenig anfangen kann. Okay, sie sieht aus wie ein Teenie, aber muss sie sich nach über 450 Jahren Erfahrung, wie Ehen, Kriegen, Hungernöten etc. wirklich noch wie eine sabbernde wollüstige Jugendliche benehmen? Wie sagt man so schön: Der erste Eindruck ist entscheidend und der war bei "Entflammt" alles andere als positiv. Aber nach nicht einmal 20 Seiten sollte man noch keinen Roman vorverurteilen und deshalb habe ich dann auch weitergelesen.

    Nun ja, mit Nastasja und mir ging es nicht wirklich besser weiter. Sie war mir persönlich einfach zu herzlos und unterkühlt, ich konnte mir gar nicht vorstellen einen ganzen Roman mit ihr als Ich-Erzählerin zu überstehen. Ihre Kommentare zu diesem Autounfall bei dem ein Mädchen ums Leben kam waren einfach nur abartig. Das Mädchen war also selber Schuld, weil sie mit ihnen ins Auto gestiegen ist und außerdem ist es ja nicht Nastasjas Problem das Menschen so empfindlich sind? Das Leben geht weiter, was macht da schon ein Todesfall. Hallo, geht's noch!? Ich wusste gar nicht wie tief in die roten Zahlen auf der Sympathieskala Nastasja im Laufe der Geschichte noch sinken würde, aber selbst nach nicht einmal 40 Seiten wäre es für sie schon schwierig geworden, sich am Ende in die schwarzen Zahlen hochzuarbeiten. Aber ich habe der Geschichte noch eine Chance gegeben, was sagen schon 40 Seiten über jemanden aus, selbst wenn die beste Freund ein absolut widerwärtiges Arschloch ist und man selber auch nur etwas besser darsteht. 

    Und am Ende war ich froh meine Hoffnung nicht aufgeben zu haben, denn "Entflammt" wurde zum Ende hin immer besser. Die erste Hälfte musste ich mich aber noch etwas durch die Geschichte kämpfen, denn Nastasja, oder Nasty, wurde mir nur langsam sympathischer. Mit der Zeit in River's Edge veränderte sie sich aber immer mehr, wurde erwachsener und humorvoller (bzw. sarkastischer, aber das hat mir gut gefallen), weshalb ich mich dann auch besser in die Geschichte eingefunden habe. Irgendwann konnte ich Nasty's Verhalten und ihren ausuferndem Lebensstil besser verstehen und auch ihre Vergangenheit wurde mehr beleuchtet, wodurch sie auf mich menschlicher und damit sympathischer wirkte. Es machte zwar nicht ungeschehen, was am Anfang des Romans passiert ist, aber ich hatte einfach mehr Freude daran ihrer Erzählung zu folgen und so flogen die Seiten nur so an mir vorbei. 

    Die erste Hälfte war logischerweise eher ruhig und damit etwas langatmig, mit wenig Action oder Spannung. Aber was soll bei einem Reha-Aufenthalt auch großartiges passieren, selbst wenn es sich um eine Art Entziehungsklinik für Unsterbliche mit magischen Fähigkeiten handelt? Nicht viel und das war auch gut so, denn nur so konnte ich als Leser zusammen mit Nasty zur Ruhe finden. Aber der zweiten Hälfte wurde es jedoch spannender, nicht unbedingt von der Handlung her, denn die war leider sehr vorhersehbar, sondern was Reyn und Nasty's Beziehung angeht. Und ich meine damit jetzt nicht einmal eine Liebesbeziehung! ;) Ich wusste ja schon vorher, dass die Romantik bei "Entflammt" höchstens am Ende eine Rolle spielt und dachte mir, dass das für mich zu einem Problem werden könnte, da ich nun einmal auf Liebesgeschichten stehe, aber dem war nicht so. Es wäre sogar extrem unrealistisch gewesen, wenn sich schon vorher eine Liebesgeschichte entwickelt hätte. Nasty wäre zu verkorkst, zu abgestumpft, zu...einfach alles gewesen, als das so etwas wie liebe oder Romantik in der Geschichte Platz gehabt hätte. Und mal ganz nebenbei gesagt: Ich hätte ihr so etwas zu diesem Zeitpunkt auch gar nicht gegönnt. ;)

    Ich fand es sehr schade, dass die Geschichte teilweise so vorhersehbar war. Manche "Geheimnisse" wurden mir quasi direkt vor die Nase gehalten, sodass die Auflösung am Ende nicht wirklich überraschend war. Überrascht war ich nur darüber, dass eine Person, von der ich erwartet hätte, dass sie am Ende eine Rolle spielt, dann doch keine Rolle gespielt hat. Ansonsten fand ich die Handlung aber richtig gut, die Idee mit der naturnahen Rehaklinik fand ich sehr innovativ und war eine wirkliche Abwechslung zu vielen anderen ähnlichen Romanen. Außerdem gibt es diesmal weder eine perfekte Heldin noch einen strahlenden Ritter in goldener Rüstung auf einem weißen Ross, der die Inkarnation der Perfektheit des Perfekten ist. Ganz im Gegenteil, wenn man Reyn überhaupt als Helden bezeichnen kann, dann ist er alles andere als ein strahlender Ritter. Auch wenn ich meine Probleme mit Nasty gehabt habe, so hebt sie sich doch von anderen Heldinnen ab und das ist ja auch etwas positives.

    In den nächsten beiden Bänden, die ich wahrscheinlich auch noch lesen werde, freue ich mich besonders darauf mehr über die Lehrer und Schüler auf River's Edge zu erfahren. Denn diese blieben bisher eher flach, da keine Charakterentwicklung sichtbar war (was auch kein Wunder ist, die Geschichte ist auch Nasty's Sicht erzählt) und man bisher auch wenig über ihre Vergangenheit erfahren hat. Aber sie waren allesamt sehr sympathisch und haben mich etwas über die Schwierigkeiten, die ich mit Nasty's Charakter hatte hinweg getröstet. Über River wird man wohl im zweiten Band "Darkness Falls" mehr erfahren und darauf bin ich schon sehr gespannt. Nur der Klappentext bereitet mir etwas Sorge, Nastasja wird doch hoffentlich nicht wieder zu diesem unsympathischen Gör werden...

    Fazit:

    Durch die ersten 150 Seiten musste ich mich zwar etwas durchkämpfen, da mit Nastasja unglaublich unsympathisch war, aber danach wurde die Geschichte immer besser und hat mir dann auch sehr gut gefallen. Leider kann das gute Ende nicht über den miesen Einstieg hinwegtäuschen, weshalb ich nur nettgemeinte 6 Bücherwürmer geben kann. Meine Hoffnungen ruhen allerdings auf der Fortsetzung, da diese aber auf sich warten lässt, bin ich sehr froh darüber, dass das Ende von "Entflammt" einigermaßen abgeschlossen ist.

    Bewertung: 6 von 10 Bücherwürmer


    Anmerkung:

    englisches Cover (UK)
    Bei "Entflammt" handelt es sich um den ersten Teil der "Immortal Beloved"-Trilogie. Bei den englischen Titeln bin ich mir unsicher, da in Kanada und den UK auch teilweise andere (Unter-)Titel im Umlauf sind.

    1. Immortal Beloved || Everlasting Life (Entflammt)
    2. Darkness Falls || Everlasting Dark - Januar | April 2012
    3. tba || Everlasting War - 2013

    meine Quellen: Cover; Buchinformationen; englisches Cover;

    8. August 2011

    Neuzugänge #35

    Diese Woche gab es drei Neuzugänge für mein Bücherregal, wobei nur ein Buch zu lasten meiner 20€ Grenze für Bücher pro Monat geht, da ich einen Roman noch im Juli bestellt hatte und der andere ein Gewinn war. Da ich inzwischen noch ein E-Book gekauft habe bleiben mir noch knapp 10€ für den restlichen Monat und dabei ist doch erst eine Woche des Monats rum! :O Ich sehe schon, mein Buchkaufverbot wird schwer einzuhalten sein, aber bisher bin ich noch nicht groß in Versuchung gekommen. Noch nicht...

    Nach Monaten habe ich endlich "Gefährtin der Finsternis" von Lucy Blue abgebrochen, dabei war ich schon auf Seite 258, aber irgendwie hatte ich überhaupt keinen Bock mehr auf eine derartige blöde Vampirgeschichte. "The Perils of Pleasure" von Julie Anne Long werde ich wahrscheinlich auch abbrechen, da mich die Geschichte irgendwie überhaupt nicht reizt. Bei Historicals muss der Anfang für mich einigermaßen fesselnd sein, sonst verliere ich wie bei "The Perils of Pleasure" schnell die Lust. ;)

    Über "Paranormalcy" von Kiersten White und "Entflammt" von Cate Tiernan habe ich ja schon am Freitag berichtet, daher will ich die beiden Romane hier nicht noch einmal genauer erwähnen. 



    Desweiteren kam am Samstag endlich "A Match Made On Madison" Dee Davis aus NY an. Da ich das Taschenbuch mit über 10€ viel zu teuer fand, habe ich es mir über den Amazon Marketplace aus den USA bestellt. Es ist in einem guten Zustand, auch wenn ich ein Mängelexemplar nicht unbedingt als "Neu" bezeichnen würde. Aber für den Preis ist der Zustand doch angemessen. :) Da ich wenig Frauen/Chick-Lit/Contemorary-Romane lese bin ich wirklich schon sehr gespannt wie "A Match Made On Madison" wird, ich weiß auch noch gar nicht in welche Richtung die Geschichte vom Genre her geht. Aber egal, Hauptsache sie ist gut! ^^

    Heute um Mitternacht hat die [7 Days 7 Books]-Aktion begonnen. Ich musste erst "City of Ashes" beenden und kann deshalb erst diesen Nachmittag mit meinem ersten Buch beginnen, "City of Glass". Eigentlich wollte ich diese Woche keine E-Books lesen, weil ich auf dem Kindle sehr langsam lese, aber ich muss unbedingt wissen, wie "The Mortal Instruments" ursprünglich zu Ende geht. ^^
    Ein Übersichts-Post wird morgen früh folgen, in diesem werde ich meinen Fortschritt (bzw. hoffentlich vorhanden Fortschritt) dokumentieren.

    Da ich am Donnerstag erst einmal meine letzte Prüfung lebend überstanden habe, bis zum 31.8 jedenfalls  (dann muss ich zum zweiten Mal für Pharmakologie antanzen) habe ich ab jetzt auch erst einmal Zeit viel zu lesen. Und ich habe das Gefühl, dass ich viel nachzuholen habe. Deshalb passt die Aktion wirklich wie die Faust auf's Auge und ich freue mich riesig endlich wieder mehr zu lesen. :D

    Wenn ich es schaffe neben dem Lesen noch lange genug am PC zu sitzen, will ich diese Woche noch einen längeren Bericht zum Kindle posten. Da ich allerdings bezweifle, dass ich genug Zeit habe die richtigen Worte zu finden und auch noch ein paar Fotos zu machen, kommt er wahrscheinlich doch später als gedacht. xD

    6. August 2011

    Die [7 Days 7 Books] - Aktion

    Nachdem ich eigentlich am Termin vom "8.8 bis 14.8" keine Zeit hatte, hat sich für mich nun doch die Möglichkeit ergeben an der Aktion von Melanie von Books for all Eternity teilzunehmen. Ich werde es wahrscheinlich nicht schaffen 7 Bücher zu lesen, dafür habe ich einfach zu viel im Haushalt etc. zu tun. Während der Prüfungszeit hat alles ein bisschen gelitten, besonders die Sauberkeit. Und dabei bin ich doch eigentlich ein Ordnungsfanatiker zum Leidwesen meines Freundes. ^^ Aber ich will wenigstens auf vier bis fünf Bücher kommen und dabei auch ein paar SuB-Leichen loswerden.

    Vorgenommen habe ich mir diese Bücher, zumindest einige davon will ich lesen. Vielleicht entscheide ich mich auch zwischendurch um, "A Match Made On Madison" ist nämlich heute angekommen, ich will mich also nicht entgültig festlegen. Da ich zur Zeit keine Lust auf Historicals habe ist die Liste eher YA lastig. :D Ich werde die Romane natürlich nicht in dieser Reihenfolge lesen, dazu bin ich viel zu unentschlossen. *g*

    1. Paranormaly - Kiersten White (im Zuge der Leserunde mit Elena am 12.8)
    2. Graceling - Kristin Cashore
    3. Entflammt - Cate Tiernan
    4. Tochter der Träume - Kathryn Smith
    5. Süße Versuchung - Mona Vara
    6. A Lady's Lesson in Scandal - Meredith Duran (ein Historical muss doch dabei sein)
    7. Firelight - Sophie Jordan oder Need - Carrie Jones (als Notreserve)
    und vielleicht auch noch:
    1. Mortal Instruments: 2 und 3 - Cassandra Clare (aber nur wenn mir "City of Bones" gefällt und so scheint es bisher, ich habe aber auch erst 1/4 geschafft)

    5. August 2011

    Mein erster Bücher-Gewinn + Leserunde

    Normalerweise nehme ich an Gewinnspielen in der Bloggerwelt selten bis gar nicht teil. Dies liegt zum einen daran, dass mir häufig die Existenz von "möglichen x Losen" nicht gefällt und ich mich auch nur bei den Bloggern an einem Gewinnspiel beteiligen möchte, die ich schon länger gerne lese und dort auch kommentiere. Als Elena von Leseträume ihr Gewinnspiel vorgestellt hat, konnte ich aber nicht nicht teilnehmen, da sie es sozusagen mit einer Umfrage verknüpft hatte. Eine sehr schöne Idee wie ich finde und auch ohne möglichen Gewinn hätte ich die Fragen gerne beantwortet! :) 

    Gewinnen konnte man quasi ein Buch "nach Wahl", vorausgesetzt man wollte es sich durch sie kaufen hatte es bisher aber noch nicht geschafft. Dies war bei mir nur bei "Immortal Beloved" von Cate Tiernan der Fall. ^^ Und tatsächlich war ich am Ende eine der drei glücklichen Gewinner. *freu* Bisher habe ich noch nie ein Buch gewonnen und dann auch noch gleich eins, dass ohnehin auf meiner Wunschliste stand. Es kann doch eigentlich nichts besseres geben und Elena war sogar so nett mir den deutschen HC zu schicken, ich wäre auch mit dem englischen TB glücklich gewesen, aber das HC sieht natürlich viel besser aus und macht sich auch im Regal besser. Bisher habe ich aus Kostengründen sehr häufig auf den Kauf eines HC's verzichtet, auch wenn ich sie schöner finde. Mein großer Dank geht also an die liebe Elena. Danke schön für diesen tollen Gewinn!

    Desweiteren kam noch ein weiteres Buch an, dass in Zusammenhang mit Elena steht. Wir beide wollen nämlich ab dem 12.8 "Flames 'N Roses"- Leserunde beginnen. Ich freue mich schon sehr darauf und bin schon gespannt wie ein Flitzebogen. Wie üblich habe ich natürlich auf die englische Ausgabe "Paranormalcy" zurückgegriffen, dies passt mir auch wegen meiner selbstauferlegten Bücher-Sparkur von 20€ pro Monat ganz gut. So habe ich immer noch Geld für ein oder zwei andere Bücher... :) Bisher habe ich noch nie an einer Leserunde teilgenommen, aber einmal ist immer das erste Mal und jetzt wo ich erst einmal Prüfungsfrei bin, wenigstens für eine kurze Zeit, passt es mir auch sehr gut in den Zeitplan. :D