28. Juni 2011

Review - Finding Sky - Joss Stirling

  • Deutscher Titel: Finding Sky. Die Macht der Seelen (Mai 2012)
  • Reihe: Benedicts #1
  • Taschenbuch: 320 Seiten
  • Verlag: Oxford Childrens Books 
  • Erschienen am: 2. Juni 2011
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-13: 978-0192792952
  • Leseprobe: Blick ins Buch

Klappentext:

You have half our gifts, I have the other ...

When English girl Sky catches a glimpse of bad boy Zed in her new American high school, she can't get him out of her head. [...] He is the boy she will love for ever. Shadows stalk her past but a new evil threatens her future. She must face the dark even if it means losing her heart. Will Sky have the strength to embrace her power and be brave enough to control her own destiny, or will the demons of her past prevent her from realizing her true potential?

Kritik:

Wow, was soll ich sagen? "Finding Sky" ist einfach der perfekte Roman für mich: romantisch, spannend, paranormal und mit sympathischen (Haupt-)charakteren. Wer diesen Roman also noch nicht kennt, sollte dies schleunigst nachholen, denn ich bin schwer begeistert von ihm und kann ihn nur weiterempfehlen!

Zur eigentlichen Geschichte möchte ich wenig sagen, ich würde einfach zu viel spoilern, denn ich war wahrscheinlich auch deshalb so gefesselt, weil ich überhaupt nicht wusste was mich genau erwartet. Den Klappentext habe ich mir auch nur halb durchgelesen. Ich will lediglich erwähnen, dass es sich bei "Finding Sky" im Prinzip zwar um eine Paranormal Romance handelt, die paranormalen Elemente aber nicht so "stark" ausgeprägt sind wie in anderen Paranormals. Es gibt also keine Vampire, ebenfalls keine Werwölfe und auch keine Engel und ich fand es unglaublich erfrischend. Inwieweit Paranormales eine Rolle spielt will ich nicht verraten, dass sollte jeder selber herausfinden, aber keine Sorge auf den Helden in schimmernder Rüstung muss keine Leserin verzichten. ^^

Am Anfang dachte ich noch, dass es mir schwer fallen würde mich in Sky hineinzufühlen und mit ihr mitzuleiden, da sie sehr unterkühlt und unemotional wirkte. Ich hatte wirklich die Sorge, dass sie eine wehleidige und dauernd jammernde Göre sein würde, aber diese Sorge hat sich Gott sei Dank nicht bestätigt. Man kann Sky zwar auch nicht als eine vor positiver Energie strotzende Person bezeichnen, dies ist jedoch auch verständlich, denn sie hat schon in jungen Jahren viel durchgemacht. Mit Sechs wurde sie alleine an einer Tankstelle ausgesetzt gefunden, hat weder gesprochen und kannte auch ihren Namen nicht, erst als sie mit zehn Jahren von Sally und Simon adoptiert wurde, hat sie sich langsam immer mehr geöffnet. Sie hat zwar immer noch große Probleme engere Beziehungen mit anderen Personen einzugehen und diesen mit vollem Herzen zu vertrauen, aber diese Schwäche macht sie umso sympathischer.
Besonders interessant und aufschlussreich fand ich Skys Tagträume und ihre teilweise sehr absurden und amüsanten Gedankengänge, sie haben sie einfach liebenswürdig und irgendwie realistisch wirken lassen. Mal davon abgesehen, dass das der ganze Roman sprachlich erste Sahne ist, wurde Skys Gefühls- und Gedankenwelt von Joss Stirling extrem gut umgesetzt. An mehr als nur einer Stelle musste ich schmunzeln oder lachen, weil mal wieder die Fantasy mit Sky durchgegangen ist, denn sie "schreibt" quasi ihr eigenes internes Drehbuch oder sagen wir eher ein Comic-Skript (Skys Leidenschaft für Manga/Comics wird dabei immer wieder deutlich), in dem jede wichtige Person in ihrem Leben eine bestimmte Rolle zugeteilt bekommt. So wird aus Tina schnell Obi Tina, da sie ihr persönlicher Obi Wan Kenobi ist, also eine Person, die ihr helfend zur Seite steht, oder aus Nelson Elasto-Man. Mit ihrer sarkastischen und ironischen Art hat mich Sky immer wieder an Sophie aus "Hex Hall" erinnert, bei der ich diesen Charakterzug ebenfalls sehr erfrischend fand. Im Gegenzug habe ich Sky ihre Jammerein auch nicht übel genommen und auch ihre etwas verzehrte Selbstwahrnehmung könnte ich verstehen.

Zed hat mich zu Beginn etwas an Alex aus "Perfect Chemistry" erinnert, da er als ein Bad Boy mit hispanischem Aussehen beschrieben wurde, der in der Schule meist durch Ärger auffällt und am liebsten mit seinem Motorrad durch die Gegend düst. Natürlich ist er nebenbei auch noch richtig cool, attraktiv und bei den Frauen begehrt (wie auch seine sechs älteren Brüder). Als Sky ihn näher kennenlernt bzw. er erkennt das sie seine "Soulfinder", also seine Seelenverwandte, ist ändert sich sein Verhalten jedoch um 180° Grad. Auf den ersten Blick klingt das unrealistisch, aber Joss Stirling hat es gekonnt geschafft seine "character transplantation" wie es Sky so treffend formuliert hat, glaubwürdig darzustellen. Denn Zed ist in Wirklichkeit bzw. in Bezug auf Sky natürlich kein Bad Boy, sondern einfach nur süß, aufmerksam und überaus verständnisvoll und gar kein Draufgänger, wie ich zuerst vermutet hatte. Ganz im Gegenteil er wirkt sehr sanft und entschuldigt sich wirklich für jede Kleinigkeit und ist immer der Meinung der Fehler liege bei ihm. Okay, das klingt auf manche vielleicht etwas abschreckend, aber keine Sorge er ist nicht ganz so verweichlicht wie es sich anhört, aber eben auch kein obercooler Mega-Macho. Ich zumindest hätte gegen Zed als Freund nichts einzuwenden. ;-)

Alles in allem kann ich zu den Charakteren, und damit meine ich auch die Nebencharaktere, nur sagen, dass sie tiefgründig und sympathisch dargestellt wurden, ohne zu perfekt zu wirken, für einen neueren YA-Paranormal eine echte Ausnahme. Die Familie Benedict ist einfach grandios, vor so viel Familienzusammenhalt kann mein sein Herz nicht verschließen. Klar, sie werden zwar etwas zu sehr als die modernen Superhelden dargestellt, die sich für das Gemeinwohl aufopfern, aber ich fand es ganz passend.

Ganz ohne Kritik kommt "Finding Sky" leider nicht davon. Die ersten Zwei Drittel des Romans waren richtig spannend und wenig vorhersehbar, aber am Ende hat die Story stark nachgelassen. Mal davon abgesehen, dass der Schluss viel zu gehetzt wirkte (blieben der Autorin keine Seiten mehr?), war das Ende einfach nur ein Abklatsch einer schon verwendeten Problematik. Außerdem wirkte Sky unglaublich naiv und gar nicht wie die Sky, die ich vorher kannte, sondern wie das typische YA-Dummchen. Wie konnte die Autorin das Ende so verhunzen? In den letzten Szenen war kaum noch Spannung vorhanden, da die gesamte Geschichte im Prinzip schon vorher einmal durchgekaut wurde! Insgesamt ich die Geschichte zwar gut erzählt und hat mich begeistert, aber das Ende war nun wirklich keine Glanzleistung, aber ich hab diesbezüglich noch mal ein Auge zugedrückt.

Schade fand ich ebenfalls, dass es doch relativ wenig Küsse zwischen Zed und Sky gab. Von "mehr" will ich gar nicht anfangen, bei den beiden geht es wirklich sehr züchtig zu und von einer sexuellen Anziehung der beiden erfährt man leider sehr wenig. Ich hätte mir in diese Richtung einfach etwas mehr gewünscht, weshalb "Finding Sky" sicherlich auch für jüngere Leser zu empfehlen ist.

Ich freue mich schon sehr auf "Stealing Phoenix", welches wahrscheinlich September 2011 erscheint. In dem Roman wird es um Yves, Zeds' älteren Bruder, und Phoenix, eine in einer Community lebenden Diebin, gehen. Ich hoffe wirklich, dass auch die anderen fünf Benedict-Brüder einen Roman bekommen, laut Joss Stirlings Homepage würde sie selber gerne weitere Bücher über die Brüder schreiben, die Entscheidung hängt allerdings vom Verlag ab. Allerdings fände ich es nicht besonders gut, wenn die drei ältesten Benedict-Geschwister ebenfalls einen Jugendroman bekämen, schließlich sind sie schon erwachsenen und ich würde mir daher eine etwas prickelndere erotischere Geschichte wünschen (aber ich glaub die Chancen dafür sind sehr schlecht, leider!). Welche erwachsenen Männer, die ihre Seelenverwandte gefunden haben, würden sich mit einem paar kleinen Küssen begnügen? ;-)

Fazit:

Trotz minimaler Schwächen ein wunderbar romantischer Jugendroman mit paranormalen Elementen. Ich kann ihn wirklich nur jedem Romance-Fan mit einem leichten Hang zum kitschigen und einem Herz für Paranormales ohne Vampire, Werwölfe, Engel und ähnlichem empfehlen!

Bewertung: 10 von 10 Bücherwürmer

Anmerkung:

Joss Stirling hat unter dem Namen "Eve Edwards" mehrere YA-Historicals und als "Julia Golding" historisch/fantastische Kinderbücher veröffentlicht.

Der Roman gibt es auch in einer schwarzen Version mit weißer Verzierung zu  kaufen. Ich persönlich bevorzuge allerdings die weiße Variante mit schwarzen Verzierungen.

Die deutsche Ausgabe erscheint im Mai 2012 im dtv Verlag.

Dies ist der erste Teil, der "Benedict-Series":
  1. Finding Sky (Zed & Sky)
  2. Stealing Phoenix (Yves & Phoenix)

    meine Quellen: Cover; Buchinformationen; Klappentext;

    26. Juni 2011

    Neuzugänge #29 + Award

    Die nächste Zeit wird es auf meinem Blog noch ruhiger werden als ohnehin schon, da in einer Woche meine erste Prüfung ist und ich noch nicht einmal richtig angefangen habe zu lernen. PANIK! Allerdings hoffe ich, dass ich wenigstens diese Semesterferien auch ein bisschen "Ferien" habe und nicht wieder bis Ende September Prüfungen schreiben muss und somit nichts von der freien Zeit habe. ^^ 

    SuB-technisch gab es diese Woche nur einen Neuzugang, da ich einen Roman schon auf Deutsch gelesen und die beiden Manga gleich verschlungen habe. Leider habe ich diese Woche nicht einen Roman beendet, da ich immer noch an "Gefährtin der Finsternis" hänge, ein sehr durchschnittlicher Vampirroman mit einer extrem nervigen naiven Protagonistin. *seufz*

    Ansonsten gibt es kaum etwas zu berichten, außer das es gestern eine Premiere für mich gab. Ich habe zum ersten Mal seit ich hier fast jeden Tag mit dem Rad durch die Gegend düse "Freundschaft" mit dem Asphalt bzw. den Pflastersteinen geschlossen, nachdem ich unglücklich mit dem Rad meines Freundes zusammengestoßen bin (bzw. wir beide unglücklich zusammengestoßen sind). Da sich unsere Lenkräder verhakt hatten sind wir beide zu Boden gegangen, er konnte sich Gott sei Dank mit dem Bein abfangen und hat nur ein lädiertes Knie davon getragen (da wir beide keinen Helm tragen, hätte das Böse ausgehen können, trotz langsamer Fahrweise). Bei mir war leider sein Rad im Weg und ich bin im hohen Bogen über sein Rad geflogen und ungebremst vor ihm auf dem Radweg gelandet. Meine linke Hand sieht dementsprechend zerkratzt aus und mein Daumen ist leicht geprellt, aber wenigstens hat der Kontakt meines Gesichts mit dem Boden nur einen kleinen Blauen Fleck hinterlassen. ^^  Als ich über den Boden geschliddert bin, hatte ich schon Angst, dass ich mir mein Gesicht über zerkatze, ich glaube das hätte deutlich mehr weggetan als die ganzen Schrammen an der Hand. :O Vielleicht sollte ich mir doch einen Helm zu legen, aber die sehen immer so hässlich aus. xD Aber wenn so ein kleiner Unfall schon so weh getan hat, will ich nicht wissen, wie es nach einem Zusammenprall mit einem Auto aussieht. oO"

    Diese Woche gab es wieder einen Award für mich und zwar von Anli und Paralauscher. Vielen Dank an euch! :-) Mehr folgt unter meinen Neuzugängen, ich werde den Award allerdings wie immer nicht weitergeben. Ich lese alle Blogs, die ich abonniert habe sehr gerne, obwohl ich bei einigen mehr kommentiere als bei anderen und bin kein Fan davon aus diesen meine Lieblings auszuwählen. :D



    "Finding Sky" von Joss Stirling

    Diesen Roman habe ich in einer Buchhandlung in Hannover das erste Mal gesehen und da die Geschichte sehr interessant klang (ich liebe Geschichten über "soulmates") habe ich mir dieses Jugendbuch dann diese Woche bestellt. Ich bin schon ganz gespannt, auf der britischen Amazon-Seite (in Amerika ist der Roman noch nicht erschienen) sind die Bewertungen auch größtenteils positiv, also hoffe ich stark, dass mir "Finding Sky" auch gefällt. Außerdem handelt es sich um eine abgeschlossene Geschichte, die Fortsetzung "Stealing Phoenix" handelt von anderen Protagonisten und das ist ein gaaaanz großer positiver Punkt, denn ich hasse ja Reihen wie die Pest. :D


    "The Bride" von Julie Garwood

    Auf Deutsch habe ich "The Bride" vor ein paar Jahren schon gelesen ("Auf Befehl des Königs") und da habe ich die Geschichte geliebt, wie auch einige andere von Julie Garwoods Historicals. Und irgendwie habe ich mich deshalb entschieden mir "The Bride" auf Englisch zu kaufen, da ich die deutsche Ausgabe nicht noch einmal lesen möchte (auf Englisch sind alle Historicals viel besser) und ich muss ja auch herausfinden, ob mir die Geschichte immer noch gefällt. Ich hätte ja Lust mir noch einige andere Romane von ihr zu kaufen, die die mir damals gefallen haben und die ich nur auf Deutsch besitze oder gar nicht, aber ich hab mich dann doch noch zurückhalten können, wer weiß ob mir "The Bride" überhaupt gefällt. Naja, und wenn nicht, sieht der Roman wenigstens ganz hübsch aus.^^


    "Dengeki Daisy (Band 5)" von Kyousuke Motomi

    Endlich ist der nächste Band von Dengeki Daisy erschienen und er war so gut wie die letzten. Humorvoll, romantisch, aber auch sehr ernst. Leider war ich teilweise etwas verwirrt, da mir bei manchen Texten nicht klar war, ob es sich nun um Gedanken oder laut Ausgesprochenes handelt und von wem sie überhaupt kommen. ^^"


    "Sehnsuchtssplitter (Einzelband)" von Ako Shimaki

    Ein Einzelband mit 4 Kurzgeschichten von einer meiner Lieblingsmangaka. Ich kannte die Geschichten zwar alle schon, aber ich wollte den Band dennoch in meinem Regel stehen haben. Die Geschichten sind alle sehr unterschiedlich, mal ernst, mal seicht dann wieder humorvoll oder etwas abgedreht, ich denke da ist für jeden Shojo-Fan etwas dabei. Es ist nur schade, dass ihre früheren Kurzgeschichtenbände "Iinazuke Ryokan" und "Koi ni Ochita Oujisama" noch nicht erschienen sind, denn diese fand ich wesentlich besser als das auch ganz gut "Sehnsuchtssplitter".


    1.) Welches ist dein Lieblingsbuch und warum?

    Das ist sehr schwierig zu beantworten, ich liebe z.B. "Der Kuss des Kjer" und "Im Schatten des Dämons", da ich die Mischung aus High Fantasy und Romantik liebe. Aber ich habe auch noch ganz viele andere Bücher, die ich sehr gerne gelesen habe, wie z.B. die Edelstein-Trilogie oder "Stolz und Vorurteil", sodass ich eigentlich gar kein "Lieblingsbuch" auswählen kann.

    2.) Wie viele Bücher besitzt du und wie viele davon hast du schon gelesen?

    Es sind zumindest zu viele, um eine genaue Übersicht zu haben, aber immer noch viel zu wenig für meinen Geschmack. :D Laut LB besitze ich fast 350 Romane und nicht ganz 450 Manga, also ca. 800 "Bücher". Allerdings habe ich von den Romanen wohl über 100 noch nicht gelesen von denen ich aber nur knapp 70 noch lesen möchte. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ich 100 Bücher noch nicht gelesen habe *schock*, wobei...wenn ich an die ganzen angefangenen und nie zu Ende gelesenen Romane denke, könnte das wohl hinkommen, denn laut LB habe ich 60 Bücher nicht beendet (davon sind allerdings auch viele aus der Bibliothek). xD

    3.) Wieso bloggst du über Bücher?

    Ich habe angefangenen zu Bloggen, da ich die Übersicht über meine gelesenen Bücher verloren habe und nach einiger Zeit nicht mehr wusste, worum es in einem Roman ging und ob er mir gefallen hat und wieso, naja oder wieso er mir nicht gefallen hat. Mir ging es in erste Linie darum Rezensionen zu schreiben, sodass ich mir auch einige Zeit später noch eine Vorstellung von einem bestimmten Buch machen kann, aber inzwischen gefällt mir auch einfach der Kontakt zu anderen Blogger, das Entdecken unbekannter Romane etc.

    4.) Welche Genres hast du bisher noch nicht gelesen?

    Uh, eine schwere Frage. Also Bücher ohne Happy End gehen gar nicht, wenn ich es vorher weiß, lese ich solche Romane nicht! Aber auch Thriller sind nicht so nach meinem Geschmack, da ich sehr sehr schwache Nerven habe und auch diese fetten historischen Schinken haben mich bisher überhaupt nicht interessiert. Außerdem kann ich mit Dystopien überhaupt nichts anfangen, ich mag es locker und leicht und nicht allzu ernst, also eindeutig nichts dystopisches. Und ich kann nur sagen, dass es inzwischen echt schwierig geworden ist, etwas nicht-dystopisches in der YA-Ecke zu finden. Also Dramen und anspruchsvolle Klassiker können mir auch gestohlen bleiben, ich habe zwar einiges für die Schule ganz gerne gelesen, aber in meiner Freizeit brauche ich das nicht. Inzwischen lese ich auch keine Krimis mehr, die ich in der Pupertät ganz gerne gelesen habe, aber ich kann mit ihnen irgendwie nichts mehr anfangen. ^^

    5.) Welchen Buchcharakter würdest du im „realen Leben“ gern kennen lernen?

    Ganz ganz viele, am Liebesten alle aus meinen Lieblingsromanen. Mr.Darcy wäre toll oder auch Gabriel aus "Nine Rules to Break When Romancing a Rake" oder Mordan aus "Der Kuss des Kjer". Also irgendwie nur die männlichen Protagonisten, die weiblichen interessieren mich weniger xD

    21. Juni 2011

    Review - Unsterblich wie die Liebe - Mina Hepsen




    Klappentext:

    Mikhail Belanow weiß, dass die Zukunft der Vampire in seinen Händen liegt. Er muss die Kinder der Auserwählten in Sicherheit bringen, bevor sie getötet werden. Befeindete Vampire, die sich selbst als die wahren Bluttrinker bezeichnen, sind schon seit langem hinter ihnen her und schrecken auch vor Mord nicht zurück. Nun ist er mit seinen wertvollen Mündeln auf der Flucht, und plötzlich warnt ihn eine wildfremde Frau vor einem Angriff. Wer ist sie, und woher wusste sie von der Gefahr?

    Kritik:

    Ich habe mich sehr auf Mikhails Geschichte gefreut, da er mir in den vorherigen Bänden sehr sympathisch war und ich wurde nicht enttäuscht. Für mich ist "Unsterblich wie die Liebe" der beste der drei Unsterblich-Teile. Nach dem für mich schwachen zweiten Band, konnte ich eine deutliche Verbesserung der Geschichte feststellen, allerdings ich "Unsterblich wie die Liebe" immer noch nicht perfekt oder gar außergewöhnlich, die Geschichte ist aber dennoch sehr unterhaltsam und wie immer sehr flüssig zu lesen. Ich hatte sogar das Gefühl, dass die Geschichte ein bisschen weniger vorhersehbar ist als "Unsterblich wie die Nacht" und "Unsterblich wie ein Kuss", die wirklich kaum Überraschungen boten, daher fand ich die Geschichte auch recht spannend, zwar nicht nervenaufreibend spannend, aber dennoch angenehm spannend.

    Was ich im Vergleich zum direkten Vorgänger "Unsterblich wie ein Kuss" wesentlich besser fand, war, die Tatsache, dass die Handlung nicht so sehr auf die Erotik und Leidenschaft fixiert war. Nell und Mikhail haben sich erst besser kennengelernt und haben dann ihre Beziehung "intensiviert", außerdem sind die Liebesszenen im Allgemeinen auch eher rar gesät. Dies hat meiner Meinung nach dazu geführt, dass die Geschichte wesentlich romantischer war als die beiden Vorgänger und mir ist Romantik eindeutig wichtiger als Leidenschaft. ;-)
    Den Schluss fand ich dagegen viel zu übereilt und abrupt, da mir einfach Erklärungen der Ereignisse gefehlt haben und ich auch die Liebesgeschichte irgendwie nicht abgeschlossen fand. Einen Epilog habe ich daher schmerzlich vermisst. Schade, denn mit dem von Mina Hepsen gewählten Ende war ich wirklich unzufrieden...
    Was mir ebenfalls nicht gefallen hat, waren die teilweise unnötig gezogenen Missverständnisse, die sich durch das ganze Buch ziehen und mit einem kleinen klärenden Gespräch auch früher hätten beseitigt werden könnte. Allerdings wäre die Geschichte noch seichter gewesen und wahrscheinlich auch langweiliger.

    Wer auf eine richtige Vampirgeschichte hofft wird enttäuscht werden, schon im zweiten Band kam die Vampirthematik kaum rüber, aber in "Unsterblich wie die Liebe" spielten Vampire dann nur noch eine untergeordnete Rolle. Dies ist auch nicht weiter verwunderlich, denn weder Nell noch Mikhail ist ein Vampir, allerdings hat Nell eine andere paranormale Fähigkeit. Meiner Meinung nach ist dieser Roman jedoch mehr Historical mit ein wenig paranormalem Touch als eine Mischung aus Paranormal und Historical.

    Mikhail und Nell sind zwei sympathische Hauptcharaktere, wobei ich bei Mikhail kaum Tiefgang feststellen konnte. Nell hatte einen etwas vielfältigeren Charakter, sie war im Prinzip dennoch sehr stereotyp. Mich hat dies jedoch auch bei den beiden vorherigen Bänden nicht gestört, sodass ich auch hier gar keine großartigen Charakterentwicklungen erwartet habe.

    Sprachlich gibt es wieder die gleichen Kritikpunkte wie bei den ersten beiden Teilen, denn die Sprache ist wieder einmal nicht zeitgemäß und unterstützt damit die Atmosphäre in keiner Weise. Außerdem erscheint mir die Übersetzung nicht sonderlich gelungen, mir sind häufiger Sätze aufgefallen, die sehr unglücklich klangen. So fiel mit der Satz "Es tut mir Leid, dass ich dir Sorgen gemacht habe" auf, der in meinen ungebildeten Ohren irgendwie komisch klang. "Sorgen bereitet" wäre meiner Meinung nach die bessere und natürlichere Variante gewesen.

    Patrick und Violet, sowie Alex und Angelica sind natürlich auch wieder von der Partie, besonders Violet fand ich in diesem Roman sympathischer als noch in ihrer eigenen Geschichte.

    Fazit:

    Für mich der bisher beste und romantischste Teil, der "Unsterblich"-Reihe, allerdings spielen Vampire kaum eine Rolle. Ansonsten ist die Geschichte ebenso seicht und wenig anspruchsvoll wie die Vorgängerbände, dafür aber mindestens genauso unterhaltsam.

    Bewertung: 8 von 10 Bücherwürmer

    Anmerkung:

    Der Roman ist in Englisch, also in der Originalsprache, (noch) nicht erschienen.

    1. Under The Blood Red Moon (Unsterblich wie die Nacht)
    2. Violet Dawn (Unsterblich wie ein Kuss)
    3. After the Storm (Unsterblich wie die Liebe)
    4. The Changing Moon (Unsterblich wie der Morgen)


    meine Quellen: Cover; Buchinformationen; Klappentext;

      19. Juni 2011

      Neuzugänge #28

      Die Woche zu Hause war entspannender als gedacht. Zwar wollte mein zweiter Zensus-Bogen ausgefüllt werden (was bringt eine Volkszählung, wenn ich doppelt gezählt werde?) und mein altes Kinderzimmer entmüllt werden, aber trotz alledem bin ich zum Lesen und auch (ein bisschen) zum Lernen gekommen, aber nur ein klitzekleines bisschen. ^^ Und vor zwei Stunden bin ich dann auch wieder in HGW angekommen, nur um festzustellen, dass mein Freund die Zahnpasta mitgenommen hat. Argh... Ich glaub ich krieg 'ne Krise, wie halte ich die Stunden bis morgen OHNE Zahnpasta aus? :'-(

      Freitag ging es dann in den Zoo. Unglaublich teuer der Eintritt, 23€! -.- Okay, der Zoo ist wirklich schön gemacht und die Gehege sind auch sehr naturnah, aber bei den Preisen bleibt einem die Spucke weg. Wenn man eine Jahreskarte hat, geht es wieder, aber ich werde mir meinen nächsten Besuch genau überlegen. Wenigstens hatte ich das Glück, dass in der letzten Zeit viele kleine Babys geboren würden und daher der "Oh, wie süüüüüüß"-Faktor sehr hoch war. Gelohnt hat es sich im jeden Fall, auch wenn ich nur 4 Std. Zeit hatte durch den Zoo zu flitzen, da meine Mutter vorher noch arbeiten musste und ich davor auch noch zum Friseur wollte. Ob sich der Friseur gelohnt hat weiß ich nicht so genau. *seufz* Meine Haare sind zwar ab (ca. 25 cm) und das war nach über einem Jahr friseurloser Zeit auch dringend nötig, aber ob mir meine neue Frisur wirklich besser steht... Naja, ich bin skeptisch, ich habe nämlich keine Lust morgens noch meine Haare frisieren zu müssen. xD

      Bei meiner Shopping-Tour durch die Innenstadt wollte ich eigentlich standhaft bleiben und kein Buch kaufen, aber beim dritten Buchladen bin ich dann doch schwach geworden. Nachdem ich sonst kaum etwas von meiner Einkaufsliste gefunden habe (keine hellen Sandalen, keinen hübschen analogen Wecker und kein hübsches T-Shirt in meiner Größe) wollte ich dann doch nicht mit leeren Händen nach Hause fahren. Also der perfekte Moment um durch eine Buchhandlung zu streunern und sich gehen zu lassen. ;-) (Dabei hatte ich mir fest vorgenommen NICHTS zu kaufen!) Eine Übersetzung wollte ich mir nicht kaufen, da die englischen Originale meist billiger sind und häufig die Übersetzungen nur akzeptabel. Also sind solche Romane meinem Geizhals-Herz zum Opfer gefallen, dabei wäre der Roman von Gail Carriger beinahe schon im ersten Laden in meine Einkaufstasche gewandert. Ich war SO (also es war weniger als einen Millimeter xD) kurz davor zu zuschlagen als ich die englische Ausgabe billiger in der englischen Abteilung sah. Billiger, aber noch viel teurer als im Internet. Summa summarum habe ich dann also doch nichts gekauft. Hach, war ich da Stolz auf mich, hatte ich doch meine Sucht erfolgreich in die Schranken gewiesen. ^^ Außerdem wollte ich die Romane, die mir ins Auge gefallen sind, noch einmal über Amazon auschecken und habe sie mir deshalb per Handy notiert. Mein Gedächtnis ist viel zu schlecht, um sich auch nur einen Roman während meiner Shopping-Tour zu merken. Meine Wunschliste ist im Endeffekt also noch mehr gewachsen, auch wenn ich ein paar Romane als "Nichts für mich!" aussortiert habe. Hach, es ist schon toll im Laden nach neuen Büchern zu schauen, aber seit ich vieles in Englisch lese, kaufe ich kaum noch etwas im traditionellen Handel. Es blieben also nur die Romane von deutschen Autoren und bei denen bin ich dann im dritten Laden schwach geworden. Im zweiten wollte ich mir noch "Sephira" oder "Damien" kaufen, aber irgendwie, waren mir die Romane dann doch zu teuer, nur um sie zu kaufen, damit ich endlich etwas gekauft habe. xD



      "Dein Blut für Ewig" von Michaela F. Hammesfahr

      "Dein Blut für Ewig" steht schon länger auf meiner Wunschliste, also habe ich bei dieser deutschen Autorin zugeschlagen. Angefangen hatte ich auch schon, aber nach wenigen Seiten dann auch schon entnervt wieder abgebrochen. Diese ganzen aneinander Reihungen von kurzen Hauptsätzen waren sehr unangenehm zu lesen. Flüssig nenne ich etwas anderes, es muss ja wirklich niemand extrem verschachtelte Sätze schreiben, aber bei "Dein Blut für Ewig" musste ich nach Nebensätzen quasi suchen. Nee, dass ist nichts für mich. Da ich die Idee aber sehr interessant finde, werde ich es vielleicht später doch noch einmal mit diesem Roman probieren.


      "Rabenmond" von Jenny-Mai Nuyen

      Diesen Roman habe ich nur gekauft, weil er so günstig war. 5€ für ein eingeschweißtes Hardcover ist einen Versuch wert, glaube ich zumindest. Bisher habe ich von der Autorin noch nichts gelesen, also wird es vielleicht mal Zeit. Und wenn ich nicht dazu komme "Rabenmond" zu lesen, sieht das Buch wenigstens schon im Regal aus, es muss nur noch ausgepackt werden. xD


      "Immortal Warrior" von Lisa Hendrix

      Einen weiteren Roman, den ich diese Woche gekauft und am selben Tag angefangen und abgebrochen habe. Irgendwie klang der Klappentext genau nach meinem Geschmack und deshalb hatte ich mich auf "Immortal Warrior" schon sehr gefreut, aber die ersten 50 Seiten musste ich mich durchkämpfen und habe dann auch aufgegeben. Die Geschichte beginnt einfach extrem langweilig und ich habe die Sorge, dass der Rest des Romans nur aus Leidenschaft und Sex besteht, zumindest macht Ivo den Eindruck nur daran zu denken. Naja, mal schauen, ich werde wahrscheinlich noch einen zweiten Versuch wagen...


      "Gefährtin der Finsternis" von Lucy Blue

      Diesen Roman hatte ich schon beim Shoppen in Hannover entdeckt, allerdings nicht gekauft, da ich nach der englischen Ausgabe schauen wollte. Diese ist jedoch nur sehr teuer oder gar nicht als Taschenbuch zu kaufen, weshalb ich am Ende doch die deutsche Ausgabe auf meine Wunschliste gesetzt habe. Kaufen wollte ich sie mir eigentlich erst später, mein SuB ist ja groß genug, aber bei meinem längerem Aufenthalt im Berliner Hauptbahnhof auf der Fahrt zurück konnte ich mich heute dann doch nicht zurückhalten und hab den Roman eingesteckt. Meine Tasche war zwar schon voll genug, aber die 50 Minuten wollten ja irgendwie genutzt werden. ^^

      16. Juni 2011

      Review - Compromised - Kate Noble

      • Taschenbuch: 368 Seiten
      • Verlag: Berkley
      • Erschienen am: 3. Februar 2009
      • Sprache: Englisch
      • ISBN-13: 978-0425226506
      • Leseprobe: nur etwas runterscrollen

      Klappentext:

      Miss Gail Alton was not having a good day. Or a good year. First, she’s strong-armed into attending the Season as a foil to her beautiful sister Evangeline. Then, while riding her mare in the park, she gets toppled by a stuffy, self-important, too-handsome-by-half “gentleman” who has the audacity to blame her for their fall into the chilly lake! Little does Gail know that the very same man will soon be found in a compromising position with her sister...

      Forced into asking for Evangeline’s hand in marriage, Maximillian, Viscount Fontaine, can’t take his mind off the irksome girl who threw him from his horse and who can match wits with him at every turn. He’s determined to follow through with his best intentions, yet he can’t deny that Gail makes him want to cast propriety aside—and whisk away the sister of his soon-to-be bride…

      Kritik:

      Aufgrund fehlender Inspiration und einem unübersehbaren Stau an noch nicht geschriebenen Rezensionen werde ich es heute kurz machen. Außerdem scheint es mir unmöglich eine längere Rezension zu "Compromised" zu schreiben, ohne genauer auf den Inhalt einzugehen, weshalb ich nicht anders kann als mich kurz zu fassen (oder ich habe es versucht):

      Was soll ich sagen, außer vielleicht: Wow, nachdem ich bei "Follow My Lead" keinen richtigen Einstieg in die Geschichte gefunden habe, war es absolut die richtige Entscheidung es noch einmal mit einem anderen Roman der Autorin zu probieren. "Compromised" hat mich von Anfang an gefesselt, obwohl die Geschichte an sich gar nicht mit einem extrem außergewöhnlichen Plot punkten kann. Eigentlich ist die Geschichte nicht neu: Der Protagonist sieht sich gezwungen zu heiraten und findet sich dann kurze Zeit später in einer Verlobung wieder. Wie es das Schicksal will zieht in die Schwester seiner Verlobten aber wesentlich mehr an, die Probleme nehmen ihren Lauf. Allerdings ist hier zu sagen, dass sich Max selbst in die *scheiße* geritten hat und keine heiratswütigen Mütter oder finanzieller Druck eine Rolle spielt. Und wer in die eigene Grube fällt muss  nun mal selber einen Ausweg finden und das ist das entscheidende Problem für Max. ;-)

      Auch wenn der Roman nicht mit der innovativen Idee auswarten kann, so hat er mich dennoch gefesselt und in seinen Bann gezogen. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Historicals, die ich in der letzten Zeit gelesen habe, liegt der Schwerpunkt von "Compromised" auf der Romantik und nicht auf der Leidenschaft oder merkwürdigen Kriminal/Entführungsplots. Endlich, und dafür bin ich Kate Noble überaus dankbar, kam das Kennenlernen der Charaktere vor der Leidenschaft, wodurch die Anziehung von Gail und Max auf mich wesentlich realitischer wirkte als die Beziehungen in anderen Historicals. Und die Geschichte über das Verlieben von zwei bzw. vier Menschen wurde hier einfach nur so herzerwärmend beschrieben, dass ich gar keinen unnötigen Handlungskrimskrams gebraucht habe, denn was ist schöner als eine realistisch geschilderte und überaus romantische Liebesgeschichte? Für mich zumindest nichts! Natürlich kommen auch die Leidenschaft und Dramatik nicht zu kurz, aber sie nehmen keinen übermäßig großen Teil der Handlung ein, trotzdem sind mir dann doch einmal die Tränen gekommen sind. (Und das ist schon länger her, obwohl ich eigentlich sehr nah am Wasser gebaut bin)

      Gefallen haben mir auch die tiefgründigen Charaktere, man hätte vielleicht noch herausholen können, aber ich war sehr froh darüber, dass Kate Noble besonders auf eine schwarz-weiß Malerei der Nebencharaktere verzichtet hat. Sie sind allesamt sympathisch, liebenswürdig und gut dargestellt (bis auf ganz wenige Ausnahmen). Besonders diese liebenswürdigen Charaktere haben mir ein ums andere Mal ein Lächeln auf die Lippen gezaubert und den ohnehin nicht allzu ernsten Roman noch mehr aufgelockert.

      Fazit: 

      Eine emotionale, humorvolle und fesselnde Geschichte für Fans von Historicals, ohne ausufernde Liebesszenen und unrealistische Nebenplots. "Compromised" bietet einfach nur (und das ist nicht negativ gemeint) eine süße romantische Liebesgeschichte und das ist auch gut so. Wie nennt es Kate Noble selbst auf ihrer Homepage, sie schreibt "deeply romantic historicals" und das kann ich nur unterstreichen!

      Bewertung: 10 von 10 Bücherwürmer

      Anmerkung:

      In "Follow My Lead" trifft man die Altons wohl noch einmal kurz wieder.


      meine Quellen: Klappentext; Cover; Buchinformationen;

      11. Juni 2011

      Neuzugänge #27 + Awards

      Ich habe es endlich geschafft! Ich habe mein Daisuki-Abo gekündigt war auch gar nicht schwer (eine Mail an asv und ein paar Stunden später gab es das Kündigungsschreiben per Mail) und ging sehr schnell. Puh, da ich die Ausgaben seit ungefährt März nicht mehr gelesen habe würde es auch endlich Zeit.

      Heute fahre ich für eine Woche zu meinen Eltern, da die Uni über Pfingsten "ausfällt". Das nennt sich Projektwoche, da ich aber gar keine Lust auf diese merkwürdigen Mathematischen-Projekte habe, von denen ich nicht mal den Titel verstehe, nutze ich die Zeit wie immer zum auspannen (und lernen *hust*). Wobei ich nicht glaube, dass die Fahrt nach Hause entspannend wird, durch eine Baustelle muss ich nämlich den Umweg über Hamburg in Kauf nehmen und so wird die ohnehin schon lange Bahnfahrt noch länger. Hoffentlich gibt's beim Umsteigen keine Probleme. ^^"

      Dies Woche gab es wieder mehr Neuzugänge, aber da ich nächste Woche wahrscheinlich mehr Zeit zum lesen haben werde, werden sich diese hoffentlich nicht negativ auf meinen SuB auswirken. Beim Koffer packen ist mir der Gedanke gekommen, dass ein E-Book-Reader doch gar nicht so schlecht ist. Ich weiß echt nicht, wie ich meinen Koffer schleppen soll... Da sind fast mehr Bücher drin als Anziehsachen. xD



      "Private Arrangements" und "Delicious" von Sherry Thomas


      Da ich "His at Night" eigentlich sehr gut fand, habe ich mir gleich zwei weitere Romane von Sherry Thomas gekauft. Durch ihre bisher sehr übersichtlichen Veröffentlichungen fiel die Auswahl nicht schwer und ich hoffe, dass die Autorin mich mit diesen beiden Roman noch mehr überzeugen kann.


      "Unsterblich wie die Liebe" von Mina Hepsen

      Nachdem ich "Unsterblich wie die Nacht" und "Unsterblich wie der Kuss" eigentlich ganz nett fand, habe ich mir auch den dritten Band der Reihe gekauft. Es wird sicherlich auch der letzte von Mina Hepsen bleiben, da "Unsterblich wie der Morgen", sowie wahrscheinlich alle weiteren Bände, in der Gegenwart spielt und ich auf derartige Romane keine Lust habe.

      "Love With A Scandalous Lord" von Lorraine Heath

      Einer der letzten Romane von meinen Maibestellungen. Irina fand ihn nicht so prickelnd und das macht mir doch etwas Sorge. Naja, egal, der Roman wird ganz nach unten in die hinterste Ecke des Regals verbannt, ich hab ja noch einige Historicals, die ich lesen muss. ;-)


      "Göttin in Gummistiefeln" von Sophie Kinsella

      Der Roman wurde mir von Winterkatze und Irina als Chick-Lit-Roman empfohlen, da ich ziemlich skeptisch bin, ob mir das Genre gefällt, habe ich ihn mir über meinbuch-deinbuch ertauscht. Der Zustand ist nicht sonderlich gut, aber noch akzeptabel, für einen Roman, der mich vielleicht ohnehin nicht gefällt also noch in Ordnung. ^^


      "Compromised" von Kate Noble

      Da Sabrina so überzeugt von "Compromised" war und "Follow my Lead" gerade nichts für mich ist, habe ich mich entschieden es mit einem weiteren Roman der Autorin zu probieren. Mal schauen, wie er mir gefällt... :-)



      Die Woche habe ich von Paralauscher einen Award verliehen bekomme. Danke noch einmal dafür. :-) Da ich Awards keine eigenen Posts mehr widmen wollte, hab ich das ganze in diesen Post verlegt. :-D

      Wie viele Bücher besitzt Du?

      Laut Lovelybooks noch nicht ganz 350 Romane und knapp 450 Manga, ganz genau kann ich das nicht sagen, da meine Bücher auf zwei Wohnungen aufgeteilt sind. Es heißt also weiter sammeln und kaufen, schließlich möchte ich einmal mindestens so viele Bücher haben wie meine Eltern und die haben sicherlich weit über 1000. Ist für sie aber auch einfacher, da beide Vielleser sind und mein Freund leider nicht so eine Leseratte ist wie ich und ich damit 99,5% der Bücher unseres Haushaltes stelle. ^^

      2. Seit wann liest Du?

      Seit ich zur Schule gehe und lesen kann. Und wahrscheinlich seit der dritten Klasse intensiver, wer weiß das schon so genau. Ein paar Jährchen in der Pupertät habe ich dann nicht gelesen, so zwischen 14 und 17, dafür danach umso mehr. xD Der Bibliothek sei Dank, da gab es nämlich fast alles was das Historical und YA Herz begehrt. Meine Eltern hat's gefreut, sie waren froh, dass ich freiwillig nicht mehr viel ferngesehen habe und sie also keinen Einfluss in diese Richtung auf mich ausüben mussten. ^^ Dafür hab ich davor aber umso mehr geschaut, wobei es wahrscheinlich noch wenig war im Vergleich zum heutigen Fernseh-Verhalten einiger Jugendlicher. Naja, dafür sitze ich jetzt viel zu viel vorm Laptop, dass ist eigentlich auch nicht viel besser. xD

      3. Wie oft liest Du in der Woche?

      Meist jeden Tag, auch wenn ich keine Zeit habe finde ich Abends meistens Zeit. Es ist wirklich sehr unterschiedlich, aber ein Süchtiger findet immer einen Weg an seinen Stoff zu kommen. *g*

      Und desweiteren habe ich auch noch von Sanny einen Award erhalten. :-) Vielen Dank an dieser Stelle.

      7. Juni 2011

      Review - Mastering the Marquess - Vanessa Kelly

      • Reihe: Stantons #1
      • Taschenbuch: 352 Seiten
      • Verlag: Zebra Books
      • Erschienen am: 7. April 2009
      • Sprache: Englisch
      • ISBN-13: 978-1420106541
      • Leseprobe: hier

      Klappentext:

      Since the loss of her parents, Meredith Burnley has contented herself with a solitary life looking after her half-sister, Annabel. But Meredith's peace is shattered when her uncle schemes to marry her off to his son in order to gain her inheritance. Desperate, Meredith has only one choice: to flee with Annable to their estranged grandparents' home. But their arrival soon reignites a family scandal - and kindles unexpected romance...Happily reunited with the girls, Annabel's grandmother resolves to convince her nephew, Stephen Mallory, the Marquess of Silverton, to abandon his rakish lifestyle and wed Annabel. Stephen is clearly captivated - but with the wrong sister! Determined to make Meredith his own, Stephen embarks on a seduction that will leave her with no choice but to surrender to his touch...

      Anmerkung:

      Nett, dass die Beweggründe des Onkels schon im Klappentext preisgegeben werden, im Buch dauert es nämlich relativ lange bis Meredith bzw. Silverton auf diese Idee kommen. ;-)

      Kritik:

      "Mastering the Marquess" war ein Spontankauf, aufgrund des günstigen Preises von 3€ habe ich bei diesem "Zebra Debut" zu geschlagen und für den Preis einen ganz ordentlichen Historical geliefert bekommen. Kein Meister ist vom Himmel gefallen und in Vanessa Kelly steckt sicherlich noch Potential sich zu verbessern und das sollte sie meiner Meinung nach auch tun, ansonsten werden ihre Romane in der großen Masse untergehen. So, nun aber zu meiner Kritik und die ist leider reichlich.

      Die unmittelbare Anziehung zwischen Meredith und Silverton fand ich total übertrieben und unglaubwürdig. Ein Blick und ihre Leidenschaft ist in einem Maße entfacht, das mich teilweise wirklich genervt hat, da von Verliebtheit und Liebe lange Zeit nichts zu spüren war. Und verdammt noch mal, ich will einen Liebesroman und keinen Leidenschaftsroman lesen! Ich konnte auch überhaupt nicht nachvollziehen, wieso sich Meredith in Silverton verliebt, da sich die beiden zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht richtig kennengelernt haben und sie bis dahin höchstens körperliche sexuelle Anziehung verbunden hat. Auch am Ende fand ich die Liebesgeschichte insgesamt einfach nicht realistisch, aber sie war gerade noch akzeptabel, ich habe schon schlimmeres gelesen. Leser, die auf "Leidenschaft auf den ersten Blick" stehen, sind bei "Mastering the Marquess" allerdings an der richtigen Stelle, aber für mich ist das eher nichts.

      Der Anfang fand ich etwas langatmig, danach wurde es allerdings spannender, sodass ich den Roman in relativ kurzer Zeit durchgelesen habe. Man muss jedoch sagen, dass die Story im Endeffekt kaum etwas Neues im Genre bietet, der Grundplot ist schließlich altbekannt. Mädchen ohne blaues Blut trifft Adeligen, typische Cinderella-Geschichte also, nur das Meredith nicht so sympathisch ist wie Cinderella und es der Geschichte an Romantik mangelt. Ich hatte zwischenzeitlich das Gefühl, dass Vanessa Kelly bloß kein Risiko eingehen wollte und somit auf außergewöhnliche Ideen verzichtet hat. Sie hat damit die sichere, aber langweilige Variante gewählt. "Mastering the Marquess" ist dennoch ein netter Zeitvertreib, es gibt aber eine Menge besserer Historicals.

      Mit Meredith konnte ich persönlich nicht so viel anfangen, sie wirkte einfach nicht richtig sympathisch und echt. Zu Beginn der Geschichte reagiert sie dauernd überzogen, kratzbürstig und zickig, selbst wenn man ihr eigentlich freundlich begegnet, was sie jedoch oft anders wahrnimmt. Deshalb konnte ich anfangs auch gar nicht verstehen, was Silverton an ihr findet, einen sooo tollen Charakter hat sie nun wirklich nicht gezeigt. Ich muss sagen, dass ich ihre Art insgesamt einfach etwas nervig fand, sie ist keine mündige und starke Heldinnen mit Rückgrat, sondern jemand ohne richtige eigene Meinung, die einfach mit dem Strom läuft, so kam es mir jedenfalls vor. Nach ein paar gut gewählten Worten von Silverton's Mutter wirft Meredith (nicht nur einmal) kurzerhand ihre vorher gefestigte Meinung über Bord und zeigt damit meiner Meinung nach nur, dass sie Silverton überhaupt nicht vertraut, sondern eher misstraut. Das ist für mich kein Zeichen für eine große Liebe, aber da ich ihre Liebesbekundung ohnehin unrealistisch fand, ist ihr Misstrauen umso verständlicher. Zu denken, dass man jemanden liebt, heißt schließlich noch lange nicht, dass man es auch wirklich tut. Vanessa Kelly hat zwar teilweise versucht sie als starke Persönlichkeit darzustellen, aber es wirkte auf mich leider unglaubwürdig.

      Im Prinzip ist Silverton sympathisch und auch ein netter Held, allerdings hat Vanessa Kelly ständig versucht ihm Tiefgang zu geben (wo keiner hingehörte bzw. hier nicht hinpasste) und ist damit kläglich gescheitert. Sie wollte ihn als unterkühlten, emotionslosen und vom Leben gelangweilten Aristokraten darstellen, hat es jedoch versäumt dies auch in seinen Handlungen und Taten zu vermitteln. Bis auf die wenigen Male in denen Silverton denkt (!), er wäre ein derartiger Mensch, kam er mir immer nur als hilfsbereiter, gut aussehender und körperlich gut gebauter Held vor. Okay, er ist etwas besitzergreifend und teilweise etwas aufbrausend, aber ich würde ihn in keiner Weise als emotionslos oder unterkühlt bezeichnen. Ich fand es außerdem etwas schade, dass Meredith sich bis auf ein paar Male sträubt seinen Vornamen (Stephen) zu sagen. Klar, am Anfang hätte es sich nicht schicklich ihn so persönlich an zu sprechen, aber selbst am Ende sagt sie zu ihm noch "Silverton", außer er macht sie darauf aufmerksam und das fand ich doch etwas irritierend.

      Eine Sache ist mir bezüglich der Liebesszenen negativ aufgefallen. Was ist bitte an der Erwähnung einer Gebärmutter (womb) erotisch!? Meiner Meinung nach überhaupt nichts, ganz im Gegenteil, wenn ich lese dann sein Glied ihre Gebärmutter berührt stirbt bei mir jegliche Erotik sofort!

      Fazit:

      Ein durchschnittlicher Historical, den man lesen kann, aber nicht muss. Auch wenn ich viel zu kritisieren hatte, so war der Roman doch flüssig und angenehm zu lesen und somit keine reine Zeitverschwendung. Ich werde wahrscheinlich irgendwann noch einen zweiten Roman der Autorin ausprobieren, denn mit etwas mehr Risiko bei ihren Ideen, könnte Vanessa Kelly sicherlich auch gute Historicals schreiben.

      Bewertung: 4 von 10 Bücherwürmer

      Anmerkung:

      Dies ist der erste Teil der wahrscheinlich nur lose zusammenhängenden Stanton-Reihe
      1. Mastering the Marquess 
      2. Sex and the Single Earl

      meine Quellen: Cover; Klappentext; Buchinformationen

      6. Juni 2011

      Review - Unsterblich wie ein Kuss - Mina Hepsen

      • Originaltitel: Violet Dawn
      • Reihe: Unsterblich #2
      • Taschenbuch: 320 Seiten
      • Verlag: Goldmann Verlag 
      • Erschienen am: 11. Januar 2010
      • Sprache: Deutsch
      • ISBN-13: 978-3442472093
      • Leseprobe: Prolog bis Kapitel 4

      Klappentext:

      Violet hat nur ein Ziel: den Vampir zu finden, der ihren Vater einst ermordete. So zieht sie durch das Land auf der Suche nach dem mysteriösen Ismael. Dabei hilft dem blinden Mädchen ihre besondere Gabe, mit ihrem Geigenspiel jeden in den Bann ziehen zu können. Als sie dadurch eines Abends dem verführerischen Patrick begegnet, kann sie an seinem Geruch erkennen, dass er ein Bluttrinker ist. Trotzdem kann sie ihm nicht widerstehen. Könnte er etwas mit dem Tod ihres Vaters zu tun haben? Violet muss sich bald entscheiden: Will sie Rache oder die Liebe ihres Lebens?

      Kritik:

      Ich muss sagen, dass "Unsterblich wie ein Kuss" ähnlich zu bewerten ist wie "Unsterblich wie die Nacht", viele Kritikpunkte bzw. Anmerkungen sind auch in "Unsterblich wie ein Kuss" genauso vorhanden. So ist die Handlung extrem vorhersehbar, die Darstellung der Vampire sehr modern (wobei es fast nicht auffällt, das Patrick eigentlich ein Vampir ist, da diese Tatsache kaum Erwähnung findet, was ich sehr schade fand) und die Charaktere, bis auf eine Ausnahme, eher eindimensional, aber sympathisch.

      Negativer ist mir hier allerdings die Sprache aufgefallen, die überhaupt nicht in die damalige Zeit passen wollte und die auch überhaupt keine Atmosphäre vermittelt hat. Die Geschichte hätte so ähnlich auch in einer anderen Zeit oder der Gegenwart spielen können ohne das es mir aufgefallen wäre. Dies war auch in abgeschwächter Form in "Unsterblich wie die Nacht" der Fall, ist mir dort aber nicht ganz so extrem aufgefallen. Von einer Mischung aus Historical und Paranormal hätte ich mir in diese Richtung einfach mehr versprochen bzw. die Autorin hätte schlichtweg mehr liefern müssen.
      Auch die Liebesgeschichte hat mir nicht ganz so gut gefallen, sie war in Ordnung, aber ich bin einfach kein Fan, wenn erst die Leidenschaft und dann die Liebe ins Spiel kommt und dies war hier der Fall. Es war sozusagen "Leidenschaft auf den ersten Blick" und somit konnte man über weite Teile des Romans auch nicht von einer Liebesgeschichte sprechen. Nichtsdestotrotz ist "Unsterblich wie ein Kuss" flüssig und recht angenehm zu lesen und somit eine nette Unterhaltung für zwischendurch.

      Am wenigsten hat mir Violet gefallen. Sie war zwar nett und auch recht sympathisch, aber ihren Charakter fand ich etwas unstrukturiert und inkonsistent. Irgendwie hat die Autorin viel zu viele gegensätzliche Charakterzüge eingebaut bzw. Violet nicht konsequent gezeichnet. Eigentlich mag sie keine Vampire, da einer von ihnen ihren Vater umgebracht hat, aber bei Patrick macht es ihr nichts aus. Es wird sogar relativ selten erwähnt, dass er ein Vampir ist, was ich persönlich etwas merkwürdig fand. Genau wie ihre sonst so perfekte Nase bei einem Kuss mit Patrick nicht bemerkt, dass er nach Blut riecht, aber sie ansonsten sogar die Anzahl von Vampiren in einem Raum abschätzen kann. Natürlich egal wie groß oder wie dicht bevölkert. Auch der Suche nach Ismail geht sie meiner Meinung nur pseudomäßig nach, um dann total überstürzt und dumm zu handeln. Und das sie leichtfertig mit Patrick ins Bett steigt, aber im Endeffekt keine Ahnung von derartigen Dingen hat, fand ich dann auch sehr unrealistisch. Dabei hätte sie mit ihrer Blindheit zu einer interessanten Persönlichkeit werden können, leider ist Violet so begabt, dass sie sich die meiste Zeit so verhält, dass man ihr ihre Schwäche gar nicht anmerkt. Schade, da wäre mehr drin gewesen.

      Auch wenn die Protagonisten in den beiden Teilen verschieden sind, würde ich es empfehlen den ersten Teil zu lesen, da einige Dinge, wie z.B. die Auserwählten in "Unsterblich wie ein Kuss" nur sehr kurz erklärt wurden. Außerdem tauchen die Charaktere aus Band 1 natürlich auch im zweiten Teil auf, ansonsten ist es aber nicht dringend notwendig vorher den ersten Band gelesen zu haben.

      Fazit:

      Wem "Unsterblich wie die Nacht" gefallen hat, dem wird auch "Unsterblich wie ein Kuss" gefallen. Ich fand den zweiten Teil jedoch etwas schwächer als den ersten.

      Bewertung: 5 von 10 Bücherwürmer

      Anmerkung:

      In Englisch ist der Roman bisher nicht erschienen. Zumindest konnte ich nirgendwo eine Ausgabe von "Violet Dawn" finden.

      1. Under The Blood Red Moon (Unsterblich wie die Nacht)
      2. Violet Dawn (Unsterblich wie ein Kuss)
      3. After the Storm (Unsterblich wie die Liebe)
      4. The Changing Moon (Unsterblich wie der Morgen)

      meine Quellen: Klappentext; Buchinformationen; Cover;

      4. Juni 2011

      Neuzugänge #26

      Diese Woche gab es endlich mal wieder weniger Neuzugänge. Ich bin zwar nicht ganz standhaft, aber eine echte Diät soll man ja auch langsam anfangen. :-D

      Um meinen SuB etwas zu entschlacken, habe ich "Darkfever" und "Im Reich des Vampirs" aus meinem SuB entfernt. Ich hab mich auf Amazon etwas über die drei Fortsetzungen erkundigt und bin zum Schluss gekommen, dass die Reihe auf keinen Fall etwas für mich wäre. Gott sei Dank hab ich die beiden Bände gebraucht bzw. als ME gekauft und nicht allzu viel Geld dafür ausgegeben. Mal schauen, ob ich sie irgendwie vertauscht bekomme, ich brauche ein bisschen Platz in meinem Regal. ^^



      "Follow My Lead" von Kate Noble

      Ich habe den Roman schon angefangen, allerdings inzwischen auch wieder zur Seite gelegt. Er ist gut geschrieben und die Geschichte auch interessant, aber bisher hat sie mich noch nicht gefesselt. Außerdem habe ich gerade keine Lust auf eine Abenteuergeschichte und werde es irgendwann (in ferner Zukunft) noch einmal mit "Follow My Lead" versuchen.


      "Unsterblich wie der Kuss" von Mina Hepsen

      Den Nachfolger von "Unsterblich wie die Nacht" habe ich mir gebraucht über Ebay gekauft. Gelesen habe ich ihn auch schon, er war wie "Unsterblich wie die Nacht" sehr flüssig geschrieben und daher habe ich nur eine halbe Nacht und einen Vormittag gebraucht um den Roman zu Ende zu lesen. Die Geschichte gefiel mir auch ähnlich gut, allerdings sind mir noch ein paar Kleinigkeiten aufgefallen, die die Bewertung am Ende etwas nach unten ziehen. "Unsterblich wie der Kuss" war also nicht ganz so gut wie sein Vorgänger, hat mich aber immer noch nett unterhalten.

      "In Bed with the Devil" von Lorraine Heath

      Ein Roman der schon lange auf meiner Wunschliste steht und den ich relativ günstig bei Ebay ersteigert habe. Leider hat das Buch extrem viele Leseknicke und auch einen Knick im Cover, obwohl man mir noch per Mail versichert hat das Buch wäre "wie neu". Also "wie neu" ist bei mir eindeutig etwas anderes. Dazu gehören eindeutig keine zig Leseknicke... *grummel* Für den Preis mögen manche den Zustand in Ordnung finden, aber hätte ich den genauen Zustand gekannt, hätte ich es mir lieber neugekauft. -.- Zumindest ist mir jetzt wieder klar geworden, wieso ich englische Taschenbücher eigentlich niemals gebraucht kaufe!

      1. Juni 2011

      Filmview - Fluch der Karibik 4: Fremde Gezeiten


      • Reihe: Fluch der Karibik #4
      • Originaltitel: Pirates of the Caribbean: On Stranger Tides
      • Produktionsland: Vereinigte Staaten
      • Originalsprache: Englisch
      • Erscheinungsjahr: 2011
      • Länge: 136 Minuten
      • Altersfreigabe: FSK 12
      • Besonderheiten: in 3D gedreht


       Inhalt (kurz zusammengefasst):


      Die Spanier, die Engländer (unter der Leitung von Barbossa) und Blackbeard, sowie dessen Tochter, sind auf der Suche nach der Quelle des Ewigen Lebens. Jack Sparrow wird selbstverständlich in dieses Unterfangen mit hineingezogen, landet er doch auf der Queen Anne's Revenge, Blackbeards Schiff.. Das Problem ist jedoch, dass man für das Ritual zwei silberne Kelche und eine Träne einer Meerjungfrau benötigt. Tja und wie sollte es anders sein, gibt es nicht genug Kelche für alle (ein bisschen Hin und Her ist vorprogrammiert) und auch die Meerjungfrauen sind nicht so freundlich freiwillig eine Träne rauszurücken. Ein paar Kämpfe und gefährliche Situationen später ist der Film dann auch schon zu Ende.

      Kritik: 

      Gestern war ich zusammen mit ein paar Freunden in der 3D-Version von "Fremde Gezeiten" und war am Ende nicht wirklich überzeugt, dabei waren meine Erwartungen sehr gering. Schon der dritte Teil hat mir nicht sehr gut gefallen, im Gegensatz zum ersten Film fehlte dort einfach der Witz und die Spannung. Ähnlich erging es mir auch beim vierten "Fluch der Karibik"-Teil, die erste Hälfte fand ich einfach ziemlich langatmig, aber Gott sei Dank hat die Story an Fahrt aufgenommen, nachdem die Meerjungfrauen ins Spiel kamen, sonst wäre ich am Ende noch in meinem Sitz eingeschlafen. Und bei den horrenden Ticketpreisen hätte ich es sehr bereut.

      Ich muss sagen, dass mir die Idee mit der Quelle des Ewigen Lebens und der Meerjungfrauen richtig gut gefallen hat, aber die Umsetzung war meiner Meinung nach nicht sonderlich gelungen. Es gab immer wieder gute Szenen (besonders die Szene in der die Meerjungfrauen singen hat mir Gänsehaut beschert), aber insgesamt ist mir zu viel Filmzeit mit unnötigem Blablabla verschwendet worden, ohne das die Geschichte wirklich voranging.

      Die Spanier hätte man so lieber aus dem Film streichen und dafür die Liebesgeschichte zwischen Philip und Syrena etwas erweitern sollen, denn die beiden waren ein richtig süßes und romantisches Paar. Dadurch habe ich Keira Knightley und Orlando Bloom auch fast gar nicht vermisst, was ich zuerst erwartet hatte. Außerdem haben mir Sam Claflin und Astrid Berges-Frisbey auch äußerlich mehr zu gesagt als die dürre Knightley und der etwas bubihafte Bloom. ;-) Schade, dass die beiden eher eine kleine Rolle gespielt haben, denn besonders am Ende hätte ich mir etwas mehr Erklärungen gewünscht. Auch die Szenen mit Barbossa und Jack waren mir zu wenig, da dies mit die einzigen wirklich lustigen Szenen des Films waren. Die beiden sind einfach das beste Team das gesamten Films!
      Ich hab zwar immer wieder gelacht, aber wesentlich seltener als noch im ersten Film, was vielleicht auch daran lag, dass David Nathan statt Marcus Orff Jack Sparrow gesprochen hat. Ich weiß, dass David Nathan der Standardsprecher von Johnny Depp ist und er macht seine Aufgabe normalerweise auch richtig gut, aber als Jack Sparrow konnte er mich nicht überzeugen. Jack Sparrow hat nun einmal die Stimme von Marcus Orff und es ist wirklich sehr schade, dass sie ihn nicht wieder engagiert haben. Nathan's Stimme war viel zu rau und kratzig und dadurch haben viele Witze für mich an Effekt verloren.

      Tja und was soll ich zu Penelope Cruz sagen. Vom Aussehen her hätte sie eine prima Piratenbraut abgegeben, aber irgendwie wirkte sie in ihrer Rolle nicht echt. Das war alles zu gewollt und nicht mehr natürlich (man könnte das Problem aber auch auf andere Teile des Films übertragen), woran Penelope Cruz wahrscheinlich weniger die Schuld trägt als die Drehbuchautoren. Besonders nervig fand ich die kleine Liebesgeschichte zwischen Angelica und Jack, dass hat meiner Meinung nach überhaupt nicht zu Jack gepasst und  war auch überhaupt nicht romantisch und meist auch nicht einmal lustig.

      Naja und von Blackbeard hätte ich mir auch mehr erwartet. Das war nichts! Seine Zombies waren zwar existent haben aber ebenso wie seine Fähigkeiten bzw. sein Schwert keine wirkliche Rolle gespielt. Wieso zum Teufel haben sie so etwas dann in den Film mit eingebaut? Aber beim dritten Teil ging es mir auch nicht anders, was Calypso angeht, deren Rolle war meiner Meinung nach auch total überbewertet. Ein bisschen Wind, ein Haufen Krebse und schwupps weg war se. Und auch als der böse Widersacher hat Blackbeard nicht besonders gut ausgesehen, dazu hat ihm der Tiefgang von Davy Jones oder der Witz von Barbossa gefehlt. Blackbeard hingegen war einfach nur böse und das war es dann auch schon mit seinem Charakter. Seine Rolle war also außerordentlich vielseitig. ;-)

      Zum 3D-Effekt kann ich nur sagen, dass ich ihn nicht gebraucht hätte. Der Tiefeneffekt ist natürlich ganz nett, aber dafür das Doppelte an Geld auszugeben lohnt sich meiner Meinung nach nicht. Okay, die Trailer in 3D waren cool, besonders der zu "Transformers 3", aber dafür ins Kino zu gehen ist schon sehr armselig. ^^"
      Fazit:

      Nicht der schlechteste "Fluch der Karibik"-Teil, dies ist für mich immer noch der dritte Film, allerdings auch nicht annährend zu gut wie die ersten beiden Filme. Penelope Cruz und die neue Stimme von Jack Sparrow waren eine der größten Enttäuschungen von "Fremde Gezeiten", dafür gibt es ein neues und überzeugendes Liebespaar.


      Bewertung: 3 von 5 Filmrollen



      meine Quellen: Poster; Informationen;